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Wiener Preisregen: Zwölf Vertreter von Musik bis Medizin geehrt

Gleich zwölf Personen aus ebenso vielen Kategorien aus dem Bereich Kunst und Wissenschaft sind gestern, Montag, Nachmittag von der Stadt Wien ausgezeichnet worden. Die Preise, die mit je 8.000 Euro dotiert sind, gingen etwa an den Literaten Peter Waterhouse, den Komponisten Bernhard Lang ("I hate Mozart") und das Künstlerkollektiv Gelitin, dessen Leistungen im Bereich Bildende Kunst bedacht wurde.

Für architektonische Leistungen wurde Heidulf Gerngross ausgezeichnet. Er baute etwa die “Friedrich Kiesler Schule” in Wien. Mit der Leitung der Wochenendbeilage “Spectrum” der Tageszeitung “Die Presse” konnte Karl Woisetschläger die Kategorie Publizistik für sich entscheiden. Die Juristin und Soziologin Helga Nowotny wiederum kam im Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften zu Ehren. Sie war Gründungsdirektor des Europäischen Zentrums Wien und lehrt seit 1995 an der ETH Zürich.

Als Mediziner wurde Paul Alexander Kyrle, seit 1981 am AKH als Experte für Blutgerinnung und Angiologie (Gefäßkrankheiten) tätig, gewürdigt. Für seine Verdienste um die Volksbildung erhielt der Historiker und Direktor der Volkshochschule Hietzing Robert Streibel einen Preis. Er setzte sich unter anderem mit der Erforschung jüdischer Schicksale während der NS-Zeit in der Provinz auseinander. Im Fach Natur- und technische Wissenschaften kam schließlich der Mikrobiologe Michael Wagner zu Preiswürden. Er beschäftigt sich mit bisher unbekannten Mikroorganismen und deren Bedeutung für Umwelt und Medizin.

Sämtliche Preisträger wurden von einer Jury ausgewählt. Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (S) sprach in seiner Begrüßung von der Wichtigkeit öffentlicher Finanzierung, die sich gerade in Zeiten der weltweiten Finanzmarktkrise zeige. Der Kulturwissenschafter und Laudator Manfred Wagner lobte zudem die Stadt für ihr konsequentes Engagement bei der qualitätsvollen Popularisierung von Wissen.

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