Wiener mit Seil von Hubschrauber aus Dachstein-Südwand gerettet

Ein 31 Jahre alter Wiener ist von einem Hubschrauber per Seilbergung aus der Dachstein-Südwand in der Obersteiermark gerettet worden, wie die Sicherheitsdirektion Steiermark bekanntgab.

Der Mann war am Montag allein auf der sogenannten Pichlroute bei Nebel in schwieriges Felsgelände geraten und hatte die Einsatzkräfte per Handy alarmiert.

Gegen 11.00 Uhr am Montag war der 31-jährige Verkäufer aus Wien allein in die Kletterroute in der Dachsteinsüdwand eingestiegen. Im oberen Wanddrittel verlor er die Orientierung und kam in schwieriges Felsgelände rechts der Kletterroute ab. Nachdem er aufgrund Nebeleinfalles gänzlich die Orientierung verloren hatte und weder vor- noch zurückzusteigen vermochte, verständigte er gegen 13.00 Uhr die Dachsteinsüdwandbahn über seine Notlage.

Von der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei Liezen wurde ein Hubschrauber des Innenministeriums aus Salzburg angefordert. Dessen Besatzung versuchte zwar eine Bergung, musste aufgrund der böigen Windverhältnisse aber abdrehen. Dann wurde der Rettungshubschrauber Christophorus 14 des ÖAMTC aus dem nahen Niederöblarn angefordert und gleichzeitig eine Mannschaft der Bergrettung Ramsau am Dachstein in Marsch gesetzt. Gegen 15.30 Uhr wurde der Mann mittels eines 60 Meter langen Bergetaus direkt aus der Wand geholt und zu Tal geflogen.

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