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Wiener Linien schließen Tarif-Erhöhung nicht aus

Öffis in Wien werden möglicherweise teurer
Öffis in Wien werden möglicherweise teurer ©APA (Webpic)
Die Wiener Linien schließen nicht aus, dass die Preise für Fahrscheine heuer angehoben werden.

Dies hänge von Faktoren wie Energie- und Rohstoffkosten ab, so ein Sprecher des Unternehmens am Mittwoch. Bis zum Sommer gebe es aber eine “Preisgarantie”, hieß es. Bis dahin sei keine Erhöhung geplant. Einen möglichen Zusammenhang mit Tarifänderungen bei den ÖBB, so wurde zudem betont, gebe es nicht.

“Auch wir sind nicht ganz frei von wirtschaftlichen Zwängen”, hieß es bei den Wiener Linien. Während es bis zum Sommer keine neuen Fahrschein-Preise geben wird, sei dies nachher offen. Eine Anhebung sei möglich, es könne aber auch sein, dass es zu keiner Änderung komme.

“Mit den ÖBB hat das nichts zu tun”, wurde heute betont. Denn im “Standard” wird ÖBB-Personenverkehr-Chefin Gabriele Lutter mit den Worten zitiert: “Im Sommer kommen Tariferhöhungen, und zwar gemeinsam mit den Wiener Linien”. Dies wurde inzwischen auch von den ÖBB bereits dementiert. Die Preisgestaltung der ÖBB sei “völlig unabhängig” von jener der Wiener Linien, hieß es bei der Bahn.

Auch bei den Wiener Linien wurde klargestellt, dass es diesbezüglich keine Abstimmung zwischen ÖBB und Wiener Linien gebe. Lediglich im Bereich des “Verkehrsverbundes Ost Region” (VOR) werde die Tarifgestaltung akkordiert.

Zuletzt sind die Tarife im Jahr 2007 angehoben worden: Die Fahrscheinpreise der Wiener Linien wurden damals um durchschnittlich 9,9 Prozent erhöht.

Gegen eine neuerliche Anpassung hat sich am Mittwoch die Rathaus-Opposition ausgesprochen. Es sei “ungeheuerlich”, dass angesichts der derzeitigen Wirtschaftskrise überhaupt an eine solche gedacht werde, befand die ÖVP. Nach Angaben der Freiheitlichen wird im Rathaus eine Erhöhung um bis zu zwölf Prozent kolportiert.

Auch die Grünen bezeichneten eine Erhöhung als “untragbar”. Die SPÖ ortete hingegen eine “künstlich aufgebauschte Debatte”.

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