Wiener Linien "fahnden" nach "MNS-Verweigerer" Nepp

Nepp stellte sich für ein Foto ohne Maske an ein U-Bahn-Gleis.
Nepp stellte sich für ein Foto ohne Maske an ein U-Bahn-Gleis. ©APA/Twitter
Die Wiener Linien wollen offenbar im Wahlkampf mitmischen. Am Montag twitterte das Unternehmen der SPÖ-geführten Bundeshauptstadt ein Foto mit FPÖ-Chef Dominik Nepp, der ohne Mund-Nasen-Schutz am Bahnsteig einer U6-Station steht. "Die Maskenpflicht gilt für alle: Wer kann uns Hinweise zur Identität dieses MNS-Verweigerers geben?", witzeln die Verkehrsbetriebe via Posting. Nepp war wenig amüsiert.

Das aus einem Zeitungsbericht kopierte Foto selbst ergänzten die Wiener Linien noch um den Hinweis "Kostet 50 Euro". In Wien müssen Öffi-Nutzer nicht nur in den Fahrzeugen selbst, sondern auch im Stationsbereich verpflichtend einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Bei Verstößen wird eine Strafe fällig.

Nepp konterte, indem er die Wiener Linien in einem eigenen Posting als "Vorfeldorganisation der SPÖ" bezeichnete. "Sie sollten sich lieber um die ständigen Störungen und das Öffi-Chaos kümmern anstatt parteipolitisch zu agieren", ärgerte sich der blaue Spitzenkandidat. In Wien wird am 11. Oktober eine neuer Landtag gewählt. Die FPÖ macht u.a. mit Plakaten Wahlkampf, die den wiederkandidierenden SPÖ-Bürgermeister im negativen Kontrast zu Nepp zeigen.

(APA)

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