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Wiener Börse rutscht weiter ab

Die Wiener Börse rutschte im Vormittagshandel am Donnerstag weiter in die Verlustzone ab. In einem sehr schwachen europäischen Börsenumfeld sackte der ATX bis 11.10 Uhr um 106,77 Punkte ab.

Bereits am Mittwoch musste der heimische Leitindex einen mehr als fünfprozentigen Abschlag hinnehmen.

Wieder einmal auf Talfahrt präsentierten sich europaweit die Bankenaktien. Ungeachtet besser als erwarteter Drittquartalszahlen rasselten Raiffeisen International um 8,77 Prozent auf 26,00 Euro nach unten. “Die Zahlen waren im Prinzip sehr stark, aber die Gewinnwarnung stößt bitter auf”, sagte ein Analyst. Erste Group verbilligten sich massiv um 9,09 Prozent auf 18,91 Euro.

Auch OMV lieferte nach Händleraussage ganz gute Quartalszahlen, die Aktie rutschte dennoch um fast fünf Prozent auf 24,31 Euro ab. Der Salzburger Kranhersteller Palfinger ist mit seinem Ergebnis der ersten drei Quartale 2008 hinter den Erwartungen der Analysten zurückgeblieben und die Palfinger-Papiere ermäßigte sich um fast sechs Prozent auf 12,70 Euro.

In sehr schwacher Verfassung zeigten sich an der Wiener Börse auch Head, HTI und Century Casions mit zweistelligen Kursrückgängen. Andritz-Titel brachen um 9,58 Prozent auf 21,70 Euro ein. Unter den heimischen Schwergewichten konnte sich kein Wert gegen den allgemein negativen Trend stemmen.

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