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Wiener Band Little Big Sea präsentiert neues Album "Stranger Places"

Littel Big Sea präsentiert ihr neues Album.
Littel Big Sea präsentiert ihr neues Album. ©Kurt Prinz
Die Wiener Band Little Big Sea präsentiert am Freitag das neue Album "Stranger Places" - und verspricht dabei einen "zeitlosen" Sound.

Unter Dreampop war das Debütalbum der in Wien ansässigen Band Little Big Sea gereiht worden. Mit dem am Freitag erscheinenden Nachfolger “Stranger Places” ist diese Schublade zu eng geworden. “Der Sound ist jetzt zeitloser – oder besser: aus der Zeit gefallen. Er folgt weniger einem Trend”, sagte Sängerin Marlene Weber im Gespräch mit der APA über die Veränderung bei Little Big Sea.

“Mit dem alten Album (‘Sister’; Anm.) haben wir uns noch sehr in einer Komfortzone bewegt”, erzählte die nach eigenen Worten “aus dem bayerischen Wald” stammende Weber. “Wir machten Musik, die wir selbst gerne gehört haben. Wir wurden daher auch mit Bands wie The XX oder Beach House verglichen. So schön wie das auch war, hatten wir dann das Bedürfnis, etwas Eigenes zu finden.” Drei Jahre hat man sich für diese Suche Zeit gelassen.

“Luftiger und intimer”

“Wir haben gemeinsam mit unserem Produzenten viel ausprobiert und vermutlich fünf Alben gemacht”, schilderte Weber, die mit Gunther Müller den Kern von Little Big Sea bildet. “Wir haben viel verworfen, aber irgendwann wurde alles viel klarer.” Die programmierten Beats wurden durch analoge Drums ersetzt und die Synthe-Flächen durch Bässe. “Luftiger und intimer”, beschrieb Weber das Ergebnis. “Der Gesang ist nun greifbarer ohne Hall und Delay. Jetzt hat man das Gefühl, dass ich direkt neben dem Ohr stehe und da meine Geschichten reinsinge.”

“Stranger Places” spielt an exotischen Plätzen, die von den Musikern persönlich bereist wurden. Als Road Trip könne man das Album schon sehen, sagte Weber, fügte jedoch hinzu: “Die ‘Stranger Places’ sind nicht immer unbedingt geografische Orte! Es geht auch viel um diese seltsamen Plätze, die man im Kopf hat, um Geschichten, die man erlebt hat.” Parabelartig sind die Texte mit Ereignissen aus der Vergangenheit verbunden – so brennt Nero Rom nieder, wenn es in einem Song thematisch um Liebesschmerz geht.

Ein Album im klassischen Sinn

Und wie Reisen nun mal so sind, hat “Stranger Places” einen Startpunkt und ein Ende. “Für uns war es diesmal vollkommen klar, dass wir ein Album im klassischen Sinn machen”, so Weber. “Da wird ein langer Bogen an Geschichten erzählt. Klar gibt es eine Single, und die Streamingdienste machen es einem nicht ganz leicht. Aber ich verstehe Alben als Ganzes, als Gesamtkonzept.” Was aber nicht heißt, dass so mancher Song nicht ins Radio passen würde.

Die spezielle Mischung für Little Big Sea ergibt sich aus den unterschiedlichen Vorlieben der beiden Protagonisten. “Ich komme ja eigentlich aus dem Folk. Es war wichtig, dass man die Lieder auch reduziert spielen kann und dass das funktioniert”, betonte Marlene Weber. “Gunther dagegen kommt aus der elektronischen Richtung. Es ist schon toll, sich gegenseitig immer neue Sache zu zeigen, die der andere nicht kennt, statt sich in einer seltsamen Elite des Indie-Pops zu verschließen.”

Live wird man hauptsächlich das neue Album spielen. “Und damit den neuen Sound präsentieren”, erzählte die Sängerin. “Ich bin gespannt, wie das aufgenommen wird.” Am Freitag (12. April) sind Little Big Sea im Wiener Konzerthaus zu erleben, tags darauf spielt man anlässlich des Record Store Days im Salzburger Musikladen.

(APA/red)

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