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Wien rettet die SPÖ bei der Nationalratswahl 2017

©APA
Die Roten können sich auf Wien verlassen: Hier konnte die SPÖ laut dem vorläufigen Endergebnis (also noch ohne Wahlkarten, Anm. ) bei der heutigen Nationalratswahl ihren ersten Platz verteidigen - und sogar mehr dazugewinnen als die FPÖ. Die SPÖ kam auf 35 Prozent, ein Plus von 3,3 Prozentpunkten. Am stärksten legte die ÖVP zu, ein totales Desaster erlebten hingegen die Grünen.

Die FPÖ kam auf 23,1 Prozent, ein Zuwachs von 2,6 Prozentpunkten. Die ÖVP kletterte um 6 Prozentpunkte nach oben. Ein Stimmanteil von 20,6 Prozent ergibt aber in der Hauptstadt nur den dritten Platz. Die NEOS schnitten in Wien mit 6 Prozent durchaus ähnlich ab wie beim Urnengang 2013, wenn auch mit einem kleinen Minus von 1,6 Prozentpunkte.
Die Grünen, also der Koalitionspartner der SPÖ auf Stadtebene, mussten einen Absturz im Ausmaß von 11,1 Prozentpunkten einstecken. Unterm Strich blieben magere 5,3 Prozent übrig. Die Liste Pilz schaffte in der Bundeshauptstadt auf Anhieb 7,3 Prozent.

Der Blick auf die Bezirke ergibt ebenfalls ein völlig neues Bild: Waren 2013 die westlichen Innergürtelbezirke (Wieden, Mariahilf, Neubau, Josefstadt und Alsergrund) noch grün eingefärbt, führt hier nun überall die SPÖ. Währing wechselte von Schwarz auf Rot, Döbling wiederum von Rot auf Schwarz.

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