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Wien Energie erzeugte im Herbst und Winter weniger Strom

Es wird weniger Strom erzeugt, der Anteil aus erneuerbaren Energien steigt jedoch.
Es wird weniger Strom erzeugt, der Anteil aus erneuerbaren Energien steigt jedoch. ©APA
Zwischen Oktober und Dezember 2012 hat Wien Energie weniger Strom produziert als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Erhöht haben soll sich hingegegn die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien.
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Es werde eine weitere Bürgerbeteiligungsinitiative gestartet, in Überlegung sei dabei eine Ausweitung auf andere erneuerbare Energien im Großraum Wien, erklärte Susanna Zapreva, die gemeinsam mit Robert Grüneis und Thomas Irschik in der Geschäftsführung der Wien Energie GmbH und der Wien Energie Fernwärme ist.

Wien Energie produzierte weniger Strom

Die Energieerzeugung ist in den letzten drei Monaten 2012 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7 Prozent auf 3.470 Gigawattstunden (GWh) gesunken. Die Wärmeerzeugung ging um 5 Prozent auf 1.813 GWh zurück. Die Stromerzeugung sank um 10 Prozent auf 1.657 GWh, bei den Erneuerbaren gab es aber einen Anstieg um 48 Prozent. Aktuell liege der Anteil der Erneuerbaren bei der Stromproduktion bei 12 Prozent und bei der Wärmeproduktion bei 21 Prozent. Die Wien Energie will bis 2030 den Erneuerbaren-Anteil auf 50 Prozent steigern.

Erneuerbare Energien hoch im Kurs

Zum Anstieg der Stromerzeugung aus Erneuerbaren beigetragen haben neben Photovoltaik und Windenergie auch die Verbund Innkraftwerke GmbH, an der Wien Energie und EVN mit zusammen 26 Prozent beteiligt sind. Am geplanten Pumpspeicherkraftwerk in oberösterreichischen Molln, das fertig entwickelt und baureif sei, halte die Wien Energie fest, sagte Zapreva und verwies auf die Langfristigkeit solcher Projekte. Die Lage am Strommarkt werde sich wieder ändern, es würden Speicherlösungen gebraucht. Pönalzahlungen gebe es nicht. Offen ist man für einen Partner.

Die Energiepreise für die Privatkunden bleiben stabil. Die Wien Energie verfolge eine stabile und stabilisierende Preispolitik und beobachte den Markt, sagte Grüneis. Die Strompreise seien seit November 2008 stabil, die Gaspreise seit dreieinhalb Jahren.

Zahlen im Überblick

Der Energieabsatz der Wien Energie sank witterungsbedingt und wegen der Umstellung des Bilanzstichtags um 8 Prozent auf 6.677 GWh. Abgesetzt wurden im Rumpfgeschäftsjahr 2.037 GWh Strom (minus 16 Prozent), 2.713 GWh Gas (minus 7 Prozent) und 1.927 GWh Wärme (+1 Prozent). Hauptgrund für den Rückgang bei Gas und Strom ist, dass keine anteiligen Absatzmengen der EnergieAllianz (EAA) berücksichtigt sind. Dabei geht es um 343 GWh Strom und 38,1 GWh Gas im Vorjahresquartal.

Die Umsatzerlöse lagen mit 547,5 Mio. Euro um 12 Prozent unter Vorjahr. Ohne die Sondereffekte der fehlenden EAA-Mengen hätte der Umsatzrückgang witterungsbedingt rund 3 Prozent betragen, so Irschik. Die Stromerlöse beliefen sich auf 343 Mio. Euro (-18 Prozent). Die Gaserlöse betrugen 103 Mio. Euro (-4 Prozent) und die Wärmeerlöse 178 Mio. Euro (+8 Prozent).

Das Betriebsergebnis sank auf 4,3 Mio. Euro, nach 20,9 Mio. Euro. Das Finanzergebnis verschlechterte sich auf minus 12,3 Mio. Euro, nach minus 3,0 Mio. Euro. Grund dafür war ein Einmaleffekt aus der kompletten Wertberichtigung der Geothermie Aspern im Ausmaß von 11,9 Mio. Euro. Beim Geothermie-Projekt in Wien-Aspern war man nach Bohrungen bis in 4.000 Meter Tiefe nicht auf Heißwasser gestoßen.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) betrug minus 8 Mio. Euro, nach plus 17,9 Mio. Euro. Der Jahresfehlbetrag belief sich ebenfalls auf 8 Mio. Euro, nach einem Jahresüberschuss von 17,8 Mio. Euro. Für 2013 wird wegen des Wegfalls von Sondereffekten eine deutliche Ergebnisverbesserung erwartet. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl sank um 42 auf 2.731 Beschäftigte. Die Investitionen stiegen um 15 Prozent auf 43,9 Mio. Euro. Die Verschuldungsquote (Gearing) betrug 283 Prozent nach 145 Prozent im Vorjahr. (APA)

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