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Wiedersehen mit Conny und Co

Spiel gegen West Wien bringt Wiedersehen mit alten Bekannten.
Spiel gegen West Wien bringt Wiedersehen mit alten Bekannten. ©VOL.AT/Philipp Steurer
Der "Wuzzlerkönig" Conny Wilczynski, Max Wagesreiter und Milan Ivanovic kehren heute (19 Uhr) mit West Wien zurück nach Bregenz. "Rote Teufel" bei Margareten um die Tabellenführung.
Ab 19 Uhr im Liveticker

Ein Wiedersehen mit alten Bekannten bringt das heutige Heimspiel der fünften HLA-Play-off-Runde zwischen Bregenz HB und West Wien (19 Uhr, Handballarena Rieden-Vorkloster). Ob es auch Freude macht, hängt vom Ausgang der für beide Seiten enorm wichtigen Partie ab. Denn erst vergangene Woche gelang es Bregenz, mit einem 34:25-Erfolg gegen Krems, das Tabellenende zu verlassen, das West Wien aufgrund der 26:28-Niederlage gegen Hard „erbte“. Ein Platz, den Wilczynski & Co. bis zum Play-off-Ende ganz bestimmt wieder verlassen wollen, immerhin beendete man den Grunddurchgang als Dritter. Drei Spieler, die bei der beabsichtigten Trendumkehr nach vier Niederlagen in Serie Schlüsselrollen bekleiden, sind auch am Bodensee bestens bekannt, in der Reihenfolge ihrer Vertragsdauer: Conny Wilczynski, Markus Wagesreiter und Milan Ivanovic.

“Wuzzlerkönig” Conny

Wer Conny Wilczynski hört, denkt automatisch an die glorreichen Zeiten der Gelb-Schwarzen. Zwischen 2002 und 2006 zauberte der smarte „Wuzzler-könig“ am linken Flügel, holte unter Trainer Dagur Sigurdsson – der auch in seiner Zukunft bestimmend bleiben sollte – drei Meister-titel, zwei Cup-Trophäen und brannte sich in die Gehirne der heimischen Fans mit dem 32:31-Siegestreffer in der Champions-League-Hammerpartie gegen den SC Magde-burg. 2006 wechselte er in die zweite deutsche Liga nach Berlin, stieg mit den Füchsen in die stärkste Liga der Welt auf, wo abermals Sigurdsson sein Trainer wurde. 2008 krönte er sich mit 237 Treffern zum Torschützenkönig und sorgte auch im ÖHB-Team bei der Heim-EM 2010 für Furore. Unter welchem Trainer? Genau, Dagur Sigurdsson. 2011 wechselte er zurück zu seinem Heimatklub, wo er als einziger spielender Geschäftsführer der Liga West Wien wiederbelebt.

Das “Wunder” von Linz

Markus Wagesreiter, bei St. Pölten „groß“ geworden, tanzte von 2010 bis 2012 auf dem Bregenzer Parkett und erkämpfte als Turm in der Deckung den Vizemeister-Titel 2011. Dank seiner positiven Art wurde er von Trainer Martin Liptak 2011 zum Nachfolger von Tissy Günther als Kapitän bestimmt. Den Ländle-Fans ist der Hüne zudem aus seiner Hard-Zeit (2005-2007) bestens bekannt. „Berühmtheit“ erlangte „Max“ durch seinen 37:37-Ausgleichstreffer in Linz bei der Heim-EM gegen Island – liegend, 30 Meter, Schlusssekunde!

Milan Ivanovic hat die kürzeste Bregenz-Historie, auch wenn er mit 2,05 Meter der längste Spieler ist. 2009 wurde der serbische Linkshänder im Play-off für den verletzten Gernot Watzl geholt und hatte – laut Manager Berger „im Nachhinein betrachtet“ – maßgeblichen Anteil am letzten Meistertitel. Tragisch-komisches Detail: Bereits im Sommer 2009 musste Ivanovic wegen der als „Bombe“ angekündigten Verpflichtung von Vedran Banic weichen – der schlug in Bregenz allerdings nie ein.

Duell um Tabellenspitze

Mit fünf Punkten Vorsprung gehen Margareten und Hard in das Duell der Runde – das bessere Torverhältnis bringt den Wienern die momentane Führung ein. Um die Plätze zu tauschen, müssen die „Roten Teufel“ erstmals seit zwei Jahren in der Hollgasse gewinnen. Dazu braucht es laut Markus Burger „eine außergewöhnliche Leistung“.

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