Wieder Zoff um Shetty

Neuer Ärger beim britischen "Big Brother": Wegen falscher Angaben bei der Telefonabstimmung musste diese annulliert werden.

Nach einem Bericht des „Daily Mirror“ (Freitagsausgabe) hatte hinter der Telefonnummer für die indische Starschauspielerin Shilpa Shetty „Save“ gestanden. Damit wurde den Fans suggeriert, dass sie die Nummer wählen sollten, um Shetty im Spiel zu halten. In Wahrheit waren die eingeblendeten Nummern aber die, um die jeweiligen Teilnehmer abzuwählen.

Schätzungen zufolge riefen tausende Fans von Shetty wegen der falschen Angaben irrtümlich die Rauswahl-Nummer an. Das Telefon-Voting musste deshalb annulliert werden. Außerdem sah sich der Fernsehsender Chanel 4 heftiger Kritik wegen der hohen Anrufkosten ausgesetzt. Als Zeichen des guten Willens boten die Verantwortlichen nun an, das ganze dadurch eingenommene Geld an eine gemeinnützige Organisation zu spenden.

Shetty steht auch im Mittelpunkt eines Rassismus-Skandals, der die Fernsehshow „Celebrity Big Brother“ in der vergangenen Woche erschütterte. Sie war von anderen Teilnehmern fast täglich gemobbt worden. Diese nannten Shetty unter anderem „Hündin“ und fragten sie, ob sie in einer Hütte lebe. Wegen der rassistischen Äußerungen gab es unzählige Beschwerden von Zuschauern. Der Skandal beschäftigte sogar die britische Regierung: Finanzminister Gordon Brown sah sich auf seiner Indien-Reise gezwungen, auf die Affäre einzugehen und die wüsten Angriffe auf die 31-jährige „Bollywood-Queen“ zu verurteilen.

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