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Wieder Tote bei Kämpfen in Kolumbien

Bei neuen Kämpfen und Überfällen in Kolumbien sind mindestens 13 Menschen, darunter fünf Zivilisten, getötet worden. Die Gewalt in dem südamerikanischen Land dauert schon mehr als 40 Jahre an.

Sieben rechte Paramilitärs seien in der Provinz Magdalena im Norden des Landes bei einem Gefecht mit einer abtrünnigen paramilitärischen Einheit erschossen worden, teilten die Streitkräfte am Dienstag mit.

In dem Ort Mongui in der Provinz Guajira erschossen Paramilitärs drei Zivilisten. Dabei sei auch einer der Angreifer getötet worden. Rebellen der marxistischen „Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens“ (FARC) brachten in der Provinz Antioquia zwei weitere Zivilisten um und setzten deren Haus in Brand.

Die Rebellen und die Paramilitärs machen sich gegenseitig die Kontrolle über den lukrativen Drogenhandel streitig, an dem auch Polizei und Militär mitverdienen. Die Gewalt in dem südamerikanischen Land dauert schon mehr als 40 Jahre an, und eine Befriedung ist nicht absehbar.

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