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Wieder Raketenbeschuss von türkischer Stadt Kilis

Türkische Artillerie erwiderte das Feuer
Türkische Artillerie erwiderte das Feuer
Die südtürkische Stadt Kilis an der Grenze zu Syrien ist am Mittwoch am dritten Tag in Folge mit Raketen aus dem benachbarten Bürgerkriegsland beschossen worden. Türkische Medien meldeten, die türkische Artillerie habe wie schon an den Vortagen das Feuer erwidert. Die türkische Regierung macht den "Islamischen Staat" (IS) für den fortgesetzten Beschuss verantwortlich.

Bei dem neuen Zwischenfall am Mittwoch wurde laut ersten Berichten niemand verletzt. Die Stadt war in dieser Woche von rund einem Dutzend Geschossen getroffen worden, die laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu von Stellungen der IS in Syrien abgefeuert worden waren. Insgesamt sind Medienberichten zufolge bei den Einschlägen zwei Männer getötet und 21 Menschen verletzt worden. Die Zeitung “Cumhuriyet” berichtete am Mittwoch, mehrere hundert Menschen hätten in Kilis für eine Verbesserung der Sicherheitslage demonstriert.

Gebiet fest in Hand des IS

Das östlich von Kilis gelegene Gebiet in Syrien ist Rebellenland. Insgesamt sei es schon das sechste Mal gewesen, dass Raketen aus Syrien in Kilis niedergegangen seien, meldete die türkische Nachrichtenplattform GriHat. Ministerpräsident Ahmet Davatoglou machte in einer Rede am Mittwoch deutlich: “Habt keinen Zweifel daran, dass diejenigen, die die Dreistigkeit für diese Angriffe besitzen, auf härteste Weise dafür bezahlen werden.”

(APA/DPA)

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