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Wieder Friedensgespräche

US-Präsident Bill Clinton ist es Sonntag Abend bei den Nahost-Friedensgesprächen in den USA wieder gelungen, den israelischen Ministerpräsidenten Ehud Barak und den syrischen Außenminister Faruk al Sharaa an einen Tisch zu bringen. [10.1.2000]

US-Präsident Bill Clinton ist es Sonntag Abend bei den Nahost-Friedensgesprächen in den USA wieder gelungen, den israelischen Ministerpräsidenten Ehud Barak und den syrischen Außenminister Faruk al Sharaa an einen Tisch zu bringen. Er traf mit den Delegationen beider Staaten zu einem gemeinsamen Abendessen zusammen. Über den konkreten Stand der Verhandlungen wurde zunächst nichts Positives bekannt.

Der Sprecher im US-Präsidialamt Joe Lockhart sagte, nach Clintons Einschätzung sei es wichtig, Barak und Sharaa bei verschiedenen Anlässen zusammenzubringen, damit diese ihre Differenzen überwinden könnten. Barak hat für Montag seine Abreise vom Verhandlungsort angekündigt und auch Sharaa wird dann voraussichtlich Shepherdstown verlassen. Zunächst war unklar, ob die am Montag vergangener Woche begonnenen Gespräche anschließend auf Expertenebene fortgesetzt werden.

Auch nach sechs Tagen hatte es keine konkreten Ergebnisse bei den Gesprächen gegeben. Am Sonntag war jedoch erstmals die Arbeitsgruppe zusammengekommen, die über den Abzug Israels von den seit 1967 besetzten Golan-Höhen und über die künftige Grenze verhandeln soll. Der strategisch wichtige Höhenzug gilt als Schlüssel für eine Friedenslösung. Syrien fordert den kompletten Abzug Israels von den Golan-Höhen. Israel ist zumindest zu einer Teilräumung bereit, erwartet jedoch zuvor Zusagen für seine Sicherheit und in Fragen der Wasserrechte.

(Bild:VN>

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