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Wie Zusammenleben gelingen kann

Spielerisch werden im Begegnungscafè sprachliche Barrieren überwunden.
Spielerisch werden im Begegnungscafè sprachliche Barrieren überwunden. ©MO
Begegnungscafès für Frauen in Hittisau, Alberschwende und Bezau werden sehr gut angenommen.
Begegnungscafè

Hittisau. Gegenseitiges Kennenlernen steht beim Begegnungscafè für Frauen im Vordergrund. Bei mitgebrachtem Kuchen und Gebäck tauschen sich die Frauen aus verschiedenen Kulturkreisen über Kuchenrezepte, Deutschkurse, Familie und Lebensgeschichte aus. Dass für die Kinder Herkunft und Nationalität keine Rolle spielen, wird in der Spielecke sichtbar. Ob aus Syrien, Afghanistan, Irak oder Bregenzerwald, die Kinder verstehen sich schnell und finden auch ohne die gleiche Sprache zu sprechen spielend zueinander.

 

Ort der Toleranz

Die Begegnungscafés finden abwechselnd, einmal pro Monat in den Gemeinden Hittisau, Alberschwende und Bezau statt. Die Initiative wird von vielen freiwillig Engagierten, den Gemeinden, dem Frauenmuseum Hittisau, dem Pfarrheim Alberschwende und dem Sicherheitszentrum Bezau unterstützt und durch die Freiwilligenkoordinatorinnen Marion Maier, Daniela Thaler und Isabella Deuring vom Projekt „engagiert-sein“ begleitet. „Unser Begegnungscafé für Frauen wird von vielen einheimischen und neuzugezogenen Menschen als große Bereicherung wahrgenommen. Sie sind zu Orten geworden, die verbinden, Verständnis und Toleranz wecken und Beziehungen und Freundschaften entstehen lassen“, so Marion Maier.

Lebendiges Miteinander

Samira Kasem, die mit ihrer Familie seit zwei Jahren in Hittisau lebt, freut sich jedes Mal auf das Begegnungscafé. Sie würde sich aber darüber hinaus mehr Kontakt mit Einheimischen wünschen und möchte die österreichische Kultur näher kennenlernen. „Integration geht alle etwas an, jeder Bürger hat die Verantwortung etwas dazu beizutragen“, stellt Angelika Riedl klar, die sich diesbezüglich als „Vernetzerin“ und Vermittlerin sieht. Offenheit und Wertschätzung gegenüber dem Anderen sei der Weg zu einer gelungenen Integration. „Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch von einheimischen Frauen und Kindern, denn nur so kann ein lebendiges Miteinander und gesellschaftlichen Zusammenhalt entstehen“, betont Isabella Deuring.

Gemeinsamer Tanz

Beim letzten Begegnungscafé im Frauenmuseum stand das gemeinsame Tanzen im Vordergrund. Frauen und Kinder aus vielen Gemeinden des Bregenzerwaldes nutzten den Nachmittag für einen Ausflug nach Hittisau. Mit im Gepäck haben sie immer eine selbstgemachte Köstlichkeit aus ihrer Heimat. Oft werden sie von ihren ehrenamtlich tätigen Deutschbegleiterinnen oder Patinnen begleitet, die diese Treffen gerne auch nutzen, um sich mit anderen freiwillig Engagierten auszutauschen. Melitta Fehr begeisterte mit Tänzen aus verschiedenen Kulturen. MO

 

Begegnungscafé für Frauen

Montag, 26. Februar, Pfarrheim Alberschwende

Montag, 19. März, Frauenmuseum Hittisau

Mittwoch, 25. April, Sicherheitszentrum Bezau

Montag, 25. Juni, Frauenmuseum Hittisau

jeweils von 14.30 bis 17 Uhr

 

 

 

 

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