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Wie die Wasserrettung die Festspiele absichert

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Die Wasserrettung ist bei den Festspielen im Einsatz.
Die Wasserrettung ist bei den Festspielen im Einsatz. ©VOL.AT/Mayer, Canva Pro
Mirjam Mayer (VOL.AT) mirjam.mayer@russmedia.com
Taucher der Vorarlberger Wasserrettung sind auch heuer wieder im Festspieleinsatz. VOL.AT war bei einer der Proben vor Ort.

Die Wasserrettung überwacht die Proben und Aufführungen bei der Seebühne in Bregenz. Heuer gibt es laut Tauch-Landesreferent Daniel Haspel insgesamt 48 Einsätze am See.

Daniel Haspel aus Bregenz, Emma Allgäuer aus Bludenz und Adrian Linder aus Lustenau vor ihrem Einsatz bei den Festspielen. ©VOL.AT/Mayer

Für die Besucher unsichtbar

Insgesamt sind 25 Ländle-Wasserretter im Festspielsommer 2023 im Einsatz. Sie stammen aus allen Teilen Vorarlbergs – vom Bregenzerwald über Feldkirch bis nach Hard und Bludenz. Sie werden abwechselnd eingeteilt, wie Haspel zu verstehen gibt. Die Taucher der Wasserrettung sind jeweils zu dritt vor Ort. Zwei sitzen direkt vor der Seebühne unter der Tribüne, eine Person ist hinter den Kulissen eingeteilt. Für die Besucher sind sie somit unsichtbar.

Zwei Wasserretter sitzen mit ihrer Ausrüstung direkt vor der Tribüne. ©VOL.AT/Mayer

Im Notfall einsatzbereit

"Wir können im wahrsten Sinne des Wortes hinter die Kulissen blicken", erklärt Haspel gegenüber VOL.AT. Es sei beeindruckend, wenn man wisse, was dahinter stecke. Jeder Taucher erhält ein Funkgerät und ist im Notfall einsatzbereit. Etwa, wenn jemand ins Wasser fällt oder ein geplanter Sprung oder Auftritt im Wasser schiefgeht. Die Wasserrettung bekommen neben der Wertschätzung eine Belohnung für ihren Einsatz: "Wir kriegen auch immer ein paar Karten für die Generalprobe und die sind bei uns heiß begehrt", so Haspel. So könne man die Festspiele auch einmal aus Zuschauersicht erleben.

(VOL.AT)

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