Wichtige Hilfe nach dramatischen Erlebnissen

Um Menschen zu helfen, die traumatische Erlebnisse zu verarbeiten haben, gibt es in Vorarlberg die Krisenintervention und Notfallseelsorge (KIT). Diese wertvolle Arbeit wird auch heuer von Land und Gemeinden aus dem Sozialfonds unterstützt.

Das Kuratorium des Sozialfonds hat einen Beitrag von 76.300 Euro genehmigt.

“Wenn jemand – z.B. nach schweren Unfällen – unter Schock steht oder traumatisiert ist, dann bedarf es neben der ärztlichen Versorgung auch psychologischer bzw. seelsorglicher Hilfe. In diesem Sinne hat sich KIT als unverzichtbares Glied in der Rettungskette etabliert”, sagt Gesundheitsreferent Landesstatthalter Wallner.

Dabei geht es nicht nur um Hilfe für die Opfer, sondern auch für die helfenden Einsatzkräfte, ergänzt Soziallandesrätin Greti Schmid: “Wenn Menschen auch in schrecklichen Situationen konzentriert ihre Arbeit machen müssen, dann muss ihnen eine Betreuung angeboten werden. KIT leistet einen wichtigen Beitrag, um die hohe Qualität des Hilfs- und Rettungswesens in Vorarlberg zu sichern.”

Im Jahr 2008 wurden die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von KIT zu 190 Einsätzen gerufen und haben dabei etwa 1.340 Arbeitsstunden geleistet. KIT wird in Vorarlberg von einer Arbeitsgemeinschaft verschiedener Organisationen getragen: Caritas der Diözese Feldkirch, Rotes Kreuz, Institut für Sozialdienste, Landesfeuerwehrverband, Landespolizeikommando, Ärztekammer für Vorarlberg (Referat Notfall- und Katastrophenmedizin), Vorarlberger Landesverband für Psychotherapie, Bergrettung, Wasserrettung, Katholische und Evangelische Kirche.

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