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WhatsApp ist unsicher: Jugendliche kehren dem Messenger den Rücken

©VOL.AT / Matthias Rauch
Dornbirn -  Auch in Vorarlberg wenden sich immer mehr von WhatsApp ab. So ist zum Beispiel die gesamte 4b des BG Dornbirn an einem Tag zu Telegram gewechselt. Der Grund: Seit dem Kauf von WhatsApp durch Facebook fürchten die Benutzer den Datenhunger des Zuckerberg'schen Netzwerkes.
Darum wechselte die 4b
11 Alternativen zu WhatsApp
Facebook kauft WhatsApp

Seit dem WhatsApp von Facebook aufgekauft wurde, suchen viele nach Alternativen. Die Angst ist groß, dass das Soziale Netzwerk die Daten aus dem Kurznachrichtendienst für Werbezwecke missbrauchen könnte. Auch die Schüler der 4b des Bundesgymnasiums Dornbirn waren auf der Suche nach einem neuen Messengers. Moritz Lutz, Anton Rümmele und ihre Klassenkollegen wollten nicht abwarten, ob und wie Facebook die Daten von WhatsApp in Zukunft verwerten wird. WhatsApp wurde kurzerhand gelöscht und mit Telegram war schnell eine Alternative gefunden.

Argument Sicherheit

“WhatsApp ist einfach unsicher”, begründet Anabel Kucher ihre Abkehr vom Kurznachrichtendienst. Die Klasse machte sich auf die Suche nach einem sicheren Kurznachrichtendienst, der im besten Fall gratis ist und laut Felix Rümmele ähnliche Funktionen anbietet wie WhatsApp.

WhatsApp ist
WhatsApp ist "out"! ©VOL.AT / M. Rauch

Foto: VOL.AT / M. Rauch

 

Ähnlich und sicher

Mit dem Kurznachrichtendienst Telegram konnte schnell eine passende Alternative gefunden werden. Der Tipp kam von Klassenvorstand Walter Hartmann. Der Geographieprofessor empfahl seiner Klasse das Gratisangebot Telegram. Dieser bietet nicht nur eine Verschlüsselung an, sondern mit Hilfe eines Timers können Nachrichten automatisch auf den Smartphones des Absenders und Empfängers gelöscht werden. Innerhalb eines Tages stellte die gesamte Klasse auf den neuen Dienst um. Da sich die Dienste vom Angebot her ähneln, fällt den Nutzern der Umstieg leicht. Schließlich könne man ebenso “Gruppen bilden sowie Bilder und Videos versenden”, sagt Jacqueline Thurnher im VOL.AT-Gespräch.

Andrang auf Telegram

Damit sind sie nicht die Einzigen: Am Sonntag wurden die Telegram-Server durch knapp zwei Millionen Neuanmeldungen innerhalb von wenigen Stunden in die Knie gezwungen. Und am Montag brach in Europa der Kurznachrichtendienst dann vorübergehend komplett zusammen, wie die Verantwortlichen via Twitter mitteilten. Auslöser des Zusammenbruchs waren weitere fünf Millionen Neuanmeldungen – an einem Tag wohlgemerkt. Auf einen solchen Ansturm sei man nicht eingestellt gewesen. Doch viele Experten sehen auch Telegram nicht unkritisch.

 

Zum Download: Telegram

Zum Download: Threema

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