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Wetterchaos fordert in Deutschland zwei Tote

Das Wetterchaos in weiten Teilen Deutschlands hat am Freitag viele Unfälle mit mindestens zwei Todesopfern und zahlreichen Verletzten verursacht.

Im baden-württembergischen Calw starb ein 13 Jahre alter Bub, als bei Orkanböen ein Baum auf das Auto seines Vaters stürzte; der 55 Jahre alte Vater wurde lebensgefährlich verletzt. Auf schneeglatter Fahrbahn kam in Henstedt-Ulzburg (Schleswig-Holstein) ein 18 Jahre alter Autofahrer ums Leben, nachdem sich sein Wagen überschlagen hatte.

Im Süden, Osten und Westen Deutschlands sorgten heftige Regenfälle für steigende Pegel an vielen Flüssen; in Thüringen wurden an Saale und Unstrut die höchste Hochwasseralarmstufe drei ausgerufen.

Heftige Stürme bis hin zu Orkanböen suchten den Süden Deutschlands heim. In München stürzte ein großes Festival-Zelt ein. Verletzt wurde dabei niemand. Die Orkanböen im Süden Deutschlands erreichten Geschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde.

Ein Nahverkehrszug sowie ein Triebwagen der Deutschen Bahn wurden bei Zusammenstößen mit umgestürzten Baumstämmen beschädigt. Der Nahverkehrszug wurde bei einem Unfall im bayerischen Wiesau komplett zerstört. Die neun Insassen blieben unverletzt. Bei Baiersbronn (Baden-Württemberg) entgleiste der Triebwagen eines Nahverkehrszuges, weil Bäume auf der Strecke lagen.

In mehreren Bundesländern kam es zu Überschwemmungen, weil Flüsse über die Ufer traten. Auch hier mussten zahlreiche Straßen für den Verkehr gesperrt werden.

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