"Wer unseren Lockdown für hart hält, sollte nach China"

Alessandro Hämmerle freut sich auf das Rennen am Sonntag auf der chinesischen Olympiastrecke.
Alessandro Hämmerle freut sich auf das Rennen am Sonntag auf der chinesischen Olympiastrecke.
Snowboardcrosser Alessandro Hämmerle berichtet im Zoom-Call von der Olympia-Strecke, dem Sturz seines Bruders Luca und der Pandemie in der Volksrepublik.

Am Sonntag starten die Snowboardcrosser im chinesischen Secret Garden in die Olympiasaison. Der dreifache Gesamtweltcup-Sieger Alessandro "Izzi" Hämmerle qualifizierte sich als bester ÖSV-Athlet mit Rang sechs für das Rennen am Sonntag. Sein Bruder Luca hatte leider das Nachsehen und brach sich bei einem Sturz laut erster Diagnose mehrere Wirbelfortsätze. Dem Gaschurner geht es aber soweit gut, wie sein Bruder im VOL.AT-Zoom-Call ins Hotelzimmer nach China bestätigt.

Die Olympiastrecke im chinesischen Secret Garden. ©handout/Hämmerle

"Die Strecke ist meines Erachtens noch nicht wirklich auf Olympia-Niveau. Mein relativ großer Rückstand von 1,37 Sek. auf den Kanadier Eliot Grondin ist darauf zurückzuführen, dass wir mit unseren Startnummern für die Nachfolgenden den Schneepflug gespielt haben. Also große Sorgen für das Rennen am Sonntag mache ich mir eigentlich nicht. Zum Glück sieht es jetzt so aus, als ob mein Bruder nicht allzu lange ausfällt und glimpflich davongekommen ist. Das wird sich dann aber erst bei einer genaueren Untersuchung zuhause genau klären lassen."

ABC-Empfang bei der Landung in China. ©handout/Hämmerle

Sicherheitsvorkehrungen in China wegen der Pandemie allgegenwärtig

Abgesehen vom Sportlichen sei auch in der Volksrepublik das Virus allgegenwärtig. "Schon bei der Einreise ist der bürokratische Aufwand enorm. Im Flieger trägt das Personal ABC-Anzüge, nach der Landung erfolgt zuerst ein PCR-Test. Erst nach dem Ergebnis geht das Prozedere weiter. Wir sind um 9 Uhr in der Früh gelandet und gegen 22 Uhr dann im Hotel eingecheckt. Wer unseren Lockdown für hart hält, sollte nach China. Überall wird getestet, sogar bei den Fitnessgeräten im Hotel werden regelmäßig Abstriche gemacht", gewährt der Wintersportler im Video-Interview Einblick in die Situation in China.

(VOL.AT)

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