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Wenn Klubkollegen zu Gegnern werden

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Vor dem Handball-Länderspiel Österreich gegen Schweiz war Nationalspieler Lukas Herburger bei "Vorarlberg LIVE"

Exakt zwei Jahre nach der bitteren 25:28-Niederlage im Auftaktspiel bei der WM-Endrunde in Ägypten und fünf Tage nach dem 28:29 im Duell um den Turniersieg im Yellow Cup in Winterthur wartet auf Österreichs Handball-Männerteam zum Abschluss des elftägigen Teamlehrganges erneut ein Kräftemessen mit der Schweiz. Das 49. Duell in der Geschichte geht am Freitag in der Handballarena Rieden in Bregenz über die Bühne.

In der ewigen Bilanz seit dem ersten Duell vor 72 Jahren, genau am 8. Februar 1950 in Basel, haben die Eidgenossen mit 32 Siegen klar die Nase vorne, drei Mal gab es ein Remis und 13 Mal hatte Rot-Weiß-Rot das bessere Ende.

Zwei Klubkollegen beim Gegner

Bei drei der 13 ÖHB-Siege, allesamt in den letzten fünf Vergleichen, war Lukas Herburger dabei. Für den 28-jährigen Harder ist ein Ländervergleich gegen die Schweiz kein gewöhnliches Spiel, spielt er doch seit 2018 bei den Kadetten Schaffhausen mit neun Akteuren aus dem 17-köpfigen Aufgebot der Gäste in der Swiss Handball League. „Aus diesem Blickwinkel kann man dem Spiel einen gewissen Derbycharakter zuordnen, wenn Klubkollegen wie Medhi Ben Romdhane und Marvin Lier zu Gegnern werden“, betont der Abwehrspezialist mit einem Lächeln.

Herburger, der gegen die Schweiz sein 57. A-Länderspiel (41 Tore) bestreitet, blickt dem dritten Heimländerspiel in Serie zweckoptimistisch entgegen. „Beim Yellow Cup hat in der entscheidenden Phase im Positionsangriff die notwendige Dynamik gefehlt. Wir haben die Partie analysiert, sind in den Trainingseinheiten gezielt auf die Fehler eingegangen und wollen uns nun mit den Fans im Rücken revanchieren und ein Déjà-vu-Erlebnis abwenden.“

Die ganze Sendung zum Nachsehen

(VN/VOL.AT)

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