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Wenn die Harmonie stimmt

Sonniges ist bei Aja und Toni Eberle auch zu nebelverhangener Zeit stets präsent.

Soul, Samba, Blues: der Rhythmus wärmt, und Sängerin Ajas Stimme scheint aus dem Süden zu kommen. „Unsere Liebe zur afroamerikanischen Musik ist immer gegenwärtig, da treffen wir uns – Toni mit der Gitarre, ich mit der Stimme – auch im derzeit verschneiten und nebelverhangenen Land.” Nach „Beleza” liegt nun mit „Its a duo thing” eine weitere CD-Produktion der Vorarlberger Musiker vor. Ein Jahr gemeinsamer Arbeit, die Auseinandersetzung mit den Wurzeln, steckt dahinter. Der Gewinn beim internationalen „Song & Guitar”-Wettbewerb hat zusätzlich motiviert. Wobei das Wichtigste sowieso stimmt, nämlich die Harmonie zwischen dem bekannten Gitarristen, der zahlreiche Produktionen vorzuweisen hat, und der Sängerin, die zunehmend Aufmerksamkeit auf sich zieht. Aufgabe des Songwriter-Teams ist es dann, ihr Struktur zu geben, eine handfeste Melodie zu formen und schließlich, so Aja, das Textgebilde zu verfassen. Aja kam früh im Elternhaus mit dem Jazz in Berührung. Der Vater, Musiker Kurt Zischg, hatte eine große Jazzsammlung. Studiert wurde schließlich in Graz. „Dort war das qualitätvollste Institut, das man finden konnte.”

Gute Basis

Die Sängerin hatte hervorragende Lehrer, die eine gute Basis vermittelten und die Suche nach der eigenen musikalischen Identität förderten. Aja unterrichtet inzwischen selbst am Konservatorium in Innsbruck und am Jazzseminar in Dornbirn. Das Qualitätsbewusstsein, das Interesse an guter Musik sei in Vorarlberg gestiegen. Die Arbeit jener Pädagogen, die sich in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten einsetzten, trage Früchte, auch wenn man es bei gehobenem Anspruch nicht leicht habe. Und auch die Produktionsbedingungen im Land sind noch sehr hart, musste die Sängerin und Pä­dagogin erfahren.

Authentizität

Das wachsende Publikum entschädigt dafür: „Es gibt eine gewisses Potenzial an Zuhörern, die die Authentizität spüren, die echte Emotion, die kommen dann nach dem Konzert auch unter Tränen zu uns und sagen, das ist so berührend und konkret.” Was die Künstlerin zudem besonders freut, ist, dass Jugendliche, die sich dem Jazz zuwenden, im Land nun vermehrt Plattformen vorfinden. Dass sich der bekannte Wettbewerb „Prima la Musica” nun dieser Musik öffnet, sei dabei ein wichtiger Schritt.

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