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Wenig Transfers im Winter

Mit großer Zurückhaltung agierten die zehn Vereine der T-Mobile Fußball-Bundesliga in der am Montag zu Ende gegangenen Transferzeit. Bregenz wurde trotz des Abgangs von Axel Lawarée gar nicht aktiv.

Fünf Klubs (Austria, Rapid, Pasching, Mattersburg, Sturm) begnügten sich mit einem einzigen neuen Spieler, Bregenz wurde trotz des Abgangs von Axel Lawaree gar nicht aktiv. Admira, zehn Stunden vor Ablauf der Frist noch ohne Verstärkung, wollte aus einem Trio (Andrejs Stolcers von Fulham, Krzysztof Gajtowski von Lech Posen und Pascal Ortner vom LASK) noch eine Verstärkung holen.

Lediglich der GAK mit den Verpflichtungen von Muratovic, Hassler und eines weiteren Spielers (dessen Wechsel noch bestätigt werden muss), der SV Salzburg (Scharner, Salgado, Juliano und einem möglichen vierten Neuen) und Schlusslicht FC Kärnten, mit den sechs Neuzugängen Brzeczek, Akwuegbu, Brinkmann, Pavlovic, Zajac und Hattenberger der Groß-Einkäufer der Liga, schlugen auf dem Transfermarkt öfter zu.

Salzburg und Kärnten setzen im Kampf um den Klassenerhalt außerdem auch auf neue Trainer. In Salzburg übernahm der vom FC Vaduz gekommen Walter Hörmann das Amt von Lars Söndergaard, in Klagenfurt folgte Peter Pacult auf Sportdirektor Didi Constantini, der nach der Trennung von Johannes Haubitz interimistisch auch als Coach fungiert hatte. Dazu kommt Georg Zellhofer, der nach seiner rund viermonatigen Auszeit wieder zu Pasching zurück kehrte und seinen „Vertreter” Heinz Hochhauser ablöste.

Klasse statt Masse hieß es vor allem bei Rapid Wien und Sturm Graz. Die Wiener sorgten mit der Verpflichtung von Torjäger Axel Lawarée für Schlagzeilen. Außerdem erhielten die Talente Gartler und Dober aus den eigenen Amateuren ein Profi-Vertrag. Sturm sicherte sich leihweise die Dienste von Teamtorhüter Thomas Mandl, der bei der Austria nur noch die Nummer zwei war. Tabellenführer Austria Wien holte Torhüter Szabolcs Safar, Superfund Pasching den ehemaligen Tirol- und Austria-Wirbelwind Patrik Jezek und SV Mattersburg den Slowenen Milivoje Novakovic von Regionalligist Voitsberg.

Intensiver wurde gearbeitet, um die Kader zu reduzieren und Spieler abzugeben.

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