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Wenig Pressefreiheit in Italien und Frankreich

Österreich verbessert sich
Österreich verbessert sich ©APA (Archiv/Fohringer)
Medienschaffende in Italien und Frankreich werden nach Einschätzung der Organisation "Reporter ohne Grenzen" (ROG) bei ihrer Arbeit zunehmend eingeschränkt. In den USA herrscht dagegen unter Präsident Obama mehr Pressefreiheit als unter seinem Vorgänger Bush. Zu den "freiesten" Ländern für Medien gehören demnach Dänemark, Finnland und Irland. Österreich verbessert sich um einen Platz auf Platz 13.

Schlechte Noten erhalten Frankreich und Italien: Dort habe sich die Situation weiter verschlechtert, kritisierte ROG. Frankreich fällt von Platz 35 auf Platz 43, Italien von Platz 44 auf Platz 49. Dieser Trend sei beunruhigend, so ROG-Generalsekretär Jean-Francois Julliard. “Europa sollte eine Vorreiterrolle bei der Gewährung von bürgerlichen Freiheiten spielen. Wie können europäische Staaten Verstöße gegen die Pressefreiheit in der Welt verurteilen, ohne sich auf dem eigenen Territorium vorbildlich zu verhalten?”

In Italien würden Medienschaffende mitunter sogar körperlich bedroht, ebenso in Spanien (Platz 44) und auf dem Balkan. Die Slowakei fällt von Platz 7 im Jahr 2008 auf Platz 44. Schlusslicht in Europa bleibt Bulgarien, das neun Ränge nach unten rutscht und auf Platz 68 landet. Am schwierigsten ist die Situation für Journalisten weiterhin in Turkmenistan, Nordkorea und Eritrea.

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