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Wenig Lichtblicke

Fußball-Teamchef Hans Krankl ist derzeit nicht zu beneiden. Vor den EM-Qualifikationsspielen gegen Weißrussland und die Niederlande ist der Kreis der Teamkandidaten klein wie noch nie.

“Es ist sehr, sehr mühsam, ich habe kein gutes Gefühl. Die Situation ist nicht gut, um es vorteilhaft auszudrücken”, erklärte der Teamchef, der am Donnerstag vormittag einen 20 Mann-Kader bekannt gibt. Leistungsträger wie die Rapidler Herzog und Wallner sind außer Form, Teamkandidaten wie die Austrainer Linz, Dospel, Scharner, Hiden oder Italien-Legionär Schopp keine Stammspieler, Vastic ist Team-müde, Stranzl, Feldhofer und Haas sind verletzt. “Die Situation bei Rapid ist schlecht. Bei der Austria ist sie gut – für den Verein, aber nicht puncto Teamspieler. Die Austria will eine große Mannschaft aufbauen, damit muss ich leben”, so Krankl.

Er wird damit wohl auch auf Spieler setzen müssen, die nicht regelmäßig gefordert werden. “Wenn ich die nicht einberufe, spiele ich mit einer U14-Auswahl. Ich werde von Fall zu Fall entscheiden”, betont der Teamchef.

Viele Lichtblicke bleiben da nicht. Einer ist Muhammet Akagündüz, der sich zuletzt in den Vordergrund gespielt hat. Auch die Fans bereiten Krankl Freude. Das Stadion wird gegen die Niederlande mit 48.500 Zuschauern ausverkauft sein. Und was hat ihn zuletzt am meisten Freude bereitet im österreichischen Fußball? “Die U14!”. Krankl hat Nachwuchs-Leistungszentren in Steyr und Weiz besucht und mit den jungen Burschen jeweils eineinhalb Stunden trainiert. “Die haben sich gefreut, dass der Teamchef mit ihnen trainiert. Da war Begeisterung da und man sieht, dass es Talente gibt”, sagt Krankl.

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