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Weltzukunftsrat will Interessen vertreten

Deutschland - Die Interessen künftiger Generationen will der neu ins Leben gerufene Weltzukunftsrat (WFC) vertreten. Die Organisation wurde am Donnerstag im Hamburg gegründet.

50 Persönlichkeiten aus aller Welt gründeten die neue Organisation am Donnerstag in einer Zeremonie im Hamburger Rathaus. Ziel sei es, „unsere fundamentalen Werte als Bürger dieser Erde im Interesse künftiger Generationen zu schützen“, erklärte der Initiator Jakob von Uexküll. Für die „großen globalen Probleme“ wie den Klimaschutz, den Schutz der Wälder und Meere, nachhaltige Stadtentwicklung und Landwirtschaft, fairen Handel, Gesundheit, Menschenrechte, Friedenserziehung und Abrüstung werde der WFC „beste Lösungsansätze identifizieren und umsetzen helfen“.

Es gelte, stets „das Grundrecht aller Generationen auf eine lebensfähige Welt“ im Blick zu behalten, erklärte Aon Uexküll, der auch Stifter des Alternativen Nobelpreises ist. Dabei gehe es „weniger darum, Pläne für die nächsten 50 oder sogar 100 Jahre zu entwickeln, sondern um die Frage, was sofort getan werden kann“. Für Sonntag kündigte der WFC einen formellen Handlungsaufruf an die Gruppe der sieben führenden Industriestaaten und Russlands (G-8) und die Europäische Union an.

Zu den Mitgliedern des Weltzukunftsrates gehören unter anderem die Menschenrechtsaktivistin Bianca Jagger, die britische Unternehmerin und „Body Shop“-Gründerin Anita Roddick oder der Musiker Youssou N’Dour.

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