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Weltwirtschaftsforum Salzburg

Das diesjährige Weltwirtschaftsforum in Salzburg am 16. und 17. September steht unter dem Generalthema „Die Wandlung Europas - Die Suche nach einer gemeinsamen Vision“.

Zentralthema: Rolle Europas nach der EU-Erweiterung –
Zahlreiche Spitzenpolitiker und Wirtschaftsprominenz erwartet

Wie im Vorjahr findet das Treffen wieder unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen statt, rund um die Tagung haben eine Reihe von Gruppen Kundgebungen und Aktionen angekündigt. Wie in den Jahren davor haben auch für heuer hochrangige Gäste aus Politik und Wirtschaft ihr Kommen zugesagt.

So wird Bundespräsident Thomas Klestil, der die Tagung 1996 erstmals nach Salzburg holte, eine Reihe von Staats- und Regierungschefs an der Salzach begrüßen dürfen. Darunter befinden sich die Ministerpräsidenten Jose Manuel Durao Barroso (Portugal), Zoran Djindjic (Serbien), Janez Drnovsek (Slowenien), Adrian Nastase (Rumänien) oder Guy Verhofstadt (Belgien), ferner die Staatspräsidenten Tarja Halonen (Finnland), Aleksander Kwasniewski (Polen), Stipe Mesic (Kroatien), Georgi Parwanow (Bulgarien), Arnold Rüütel (Estland) und Boris Trajkovski (Mazedonien).

Auch eine Reihe hochrangiger Außen-, Wirtschafts- und Finanzministern, Notenbankchefs und Industriekapitäne haben sich für das Weltwirtschaftsforum angekündigt, darunter Außenministerin Benita Ferrero-Waldner, Wirtschaftsminister Martin Bartenstein, EU-Wettbewerbskommissar Erkki Liikanen oder EBRD-Präsident Jean Lemierre.

Anders als im Vorjahr dauert die Tagung diesmal offiziell nur zwei Tage. Das Weltwirtschaftsforum beginnt erst am Montag mit einer Reihe von Workshops zum Thema Wettbewerb, bei dem unter anderem Europas Fortschritte zum EU-Ziel, bis 2010 zum wettbewerbsfähigsten Wirtschaftsraum der Welt zu werden, behandelt werden. In einer Plenarsitzung soll unter anderem die Antwort Europas auf die Globalisierung gefunden werden.

Eine Reihe von Fachgesprächen und Diskussionen befassen sich mit unterschiedlichsten aktuellen Fragen, von der erwarteten weltweiten Konjunkturentwicklung über die Zukunft von Banken und Versicherungen, die Bilanzierungsproblematik („Könnte Enron auch Europa passieren?“) sowie die transatlantischen Beziehungen. Nach den Schlussstatements der Staats- und Regierungschefs und einer Plenumssitzung zur künftigen Rolle Europas in der Welt wird Bundespräsident Klestil die Tagung am Dienstagabend beenden.

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