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Weltrekordversuch von Nuttli

Am kommenden Dienstag blickt die Radsportwelt nach Wien: Der Schweizer Legionär Jean Nuttli, der für das Vorarlberger Team Volksbank Ideal Leingruber fährt, will den Stundenweltrekord brechen.

“Er ist ein ausgezeichneter Zeitfahrer und kann die Schallmauer von 49,441 km/h brechen”, ist Teamchef Thomas Kofler optimistisch. Der aktuelle Weltrekord wurde im Jahre 2000 von Chris Boardman aufgestellt. Nuttli hatte bereits vor zwei Jahren einen Versuch in Bordeaux unternommen. Unter nicht optimalen Bedinungen ist er aber mit 47,093 Kilometern gescheitert. “Jean hat sich optimal vorbereitet”, sagt sein Teamchef, der die Radbahn im Wiener Dusika Stadion im Vergleich zu Bordeaux zwar nicht als die schnellste einstuft, aber “wir sind ein österreichisches Team und haben uns deshalb entschlossen, in Wien zu fahren.”

Gefahren wird am Dienstag auf einem herkömmlichen Rad mit Stahlrahmen. Es ist untersagt, ein Zeitfahrrad, einen Zeitfahrlenker oder andere technische Details zu verwenden. Bei Nuttli ist eine Watt/kg-Körpergewicht-Leistung von ca. 420 notwendig. Bei den letzten Tests bewegte er sich auf diesem Niveau. Nuttli muss auf der Radrennbahn, die 250 Meter lang ist, ca. 200 Runden in einer Stunde absolvieren, damit der prestigereiche Rekord fällt.

Vom 125 kg-Brocken zum Profisportler
Die Geschichte des Jean Nuttli ist sehr beeindruckend. 1996 brachte der Schweizer noch 125 Kilogramm auf die Waage. Durch hartes und konsequentes Training speckte er innerhalb eines Jahres fast 60 Kilo ab und darf sich heute zu den weltbesten Zeitfahrern zählen.

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