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Weltmeistertitel als Ziel

(VN) Doren  Hans Kempf, Betriebsleiter der Sennerei Huban in Doren, ist Österreichs bester Käser.
Betriebsleiter Hans Kempf

„Ich arbeite wahrscheinlich etwas genauer als die anderen und nehme nichts locker. Dazu kommt natürlich eine jahrzehntelange Erfahrung. Einen anderen Beruf könnte ich mir gar nicht vorstellen.“ So begründet Hans Kempf, seit 1999 Betriebsleiter der Sennerei Huban in Doren, u. a. Vizeweltmeister im von ihm kreierten Schnittkäse, seinen Erfolg. Kempf, der 1949 in Andelsbuch geboren wurde, ist laut Sennerei-Genossenschaftsobmann Otto Nöckl „österreichweit der beste Käser“. Allein heuer konnte er eine Anzahl von Preisen und Anerkennungen erzielen: Neben dem Vizeweltmeister im Schnittkäse die „Genusskrone“ Österreich 2010/2011 sowie fünf Mal die Goldmedaille und ein Mal die Silbermedaille beim „Kasermandl“ 2010. Bei der zweiten Heumilchkäse-Prämierung in Schwarzenberg wurde er mit drei Mal Gold und ein Mal Silber prämiert und errang zwei Kategoriesiege bei „Schnittkäse jung“ und „Schnittkäse alt“.

Weltmeisterschaft in London

„Man darf sich aber auf den erreichten Lorbeeren nicht ausruhen“, so Kempf, Sennerei- und Käsereimeister, der den Beruf seines Vaters ergriffen hat. Sein großes Ziel ist der Weltmeistertitel, denn schon demnächst geht es zur Weltmeisterschaft nach London. Die Sennerei Huban hat eine lange Geschichte. Sie war die erste Lehrsennerei der Monarchie, in der Spezialisten für die Milchverarbeitung ausgebildet wurden. Der Traditionsbetrieb vertraut auch heute noch weitgehend auf Handarbeit. Zusammengearbeitet wird mit 34 Landwirtschaftsbetrieben aus der Region. Besonders stolz ist Kempf, dass der Betrieb auch für SPAR-Premium den Bregenzerwälder Bergkäse produziert. Kempf, Vater von vier Kindern: „Ganz wichtig für den ausgezeichneten Käse ist die Qualität der Milch, die durch die artgerechte Haltung und Fütterung der Tiere mit kräuterreichem, aromatischem Gras und Heu hoch gehalten wird. Um die hohe Qualität der Käsekulturen zu erreichen, wird ausschließlich silofreie Milch verarbeitet. Das heißt – dass die Kühe wie früher im Sommer Gras, Blumen und Kräuter auf den Weiden fressen und auch im Winter nicht mit Silage (konserviertes Grünfutter), sondern mit Heu versorgt werden.“

Der Tag beginnt um 4.30 Uhr

Wie erreicht man die Spitzenqualitäten? „Die Arbeit mit den Rohstoffen erfordert es täglich, sich auf den Verlauf der Produktion neu einzustellen und flexibel zu reagieren“, erläutert Kempf, der in seiner Freizeit gerne in die Berge geht. Der Tag beginnt für ihn bereits um 4.30 Uhr. „Um diese Zeit wird die Milch eingelassen und mit Lab eingedickt. Der Bregenzerwälder Bergkäse wird ohne künstliche oder gentechnisch veränderte Zusatzstoffe gefertigt. Die Masse wird schließlich geschnitten und kommt für 20 Stunden in die Käsepresse. Bevor der Käse dann für neun Monate zum Reifen in den Keller gebracht wird, verbringt er 70 Stunden in einem Salzbad. Im Reifekeller entwickelt der Käse seinen vollen Geschmack.“

 

ZUR PERSON

Hans Kempf

Betriebsleiter der Sennerei Huban in Doren

Geboren: 1949 in Andelsbuch

Ausbildung: Arbeit auf einer Alpe, Lehre als Senner und Käser, Meisterprüfung, Betriebsleiter

Familie: verheiratet, vier Kinder

Freizeitbeschäftigung: Wandern, Skitouren

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