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Weltbank drängt Wolfowitz zum Rücktritt

Graeme Wheeler, Stellvertreter von Weltbank-Präsident Wolfowitz, soll diesen am Mittwoch dazu gedrängt haben, im Interesse der Institution zurückzutreten.

Wheeler habe das Thema bei einem Treffen der Weltbank-Führung angesprochen, sagte ein Teilnehmer des Treffens. Wolfowitz soll sich bei der Versetzung seiner ebenfalls bei der Weltbank arbeitenden Lebensgefährtin nicht korrekt verhalten haben.

Die Mitglieder des Weltbank-Direktoriums wollten am Donnerstag eigentlich über geplante Entwicklungsprojekte sprechen. Offenbar beriet das Gremium aber über die Zukunft ihres Affären-belasteten Präsidenten. Die US-Regierung hatte den früheren stellvertretenden US -Verteidigungsminister zuvor in Schutz genommen und sich dafür ausgesprochen, dass er im Amt bleiben solle.

Wolfowitz hatte sich nach seinem Amtsantritt an der Weltbank- Spitze 2005 persönlich dafür eingesetzt, dass seine Lebensgefährtin, die damals bei der Weltbank arbeitete, eine große Gehaltserhöhung bekam. „Persönliche Interessen“ hätten in der Angelegenheit aber keine Rolle gespielt, beteuerte Wolfowitz und lehnte einen Rücktritt bisher ab. Riza ist wegen Wolfowitz’ Wechsel an die Spitze der Bank ins US-Außenministerium ausgewichen, wird aber weiterhin von der Weltbank bezahlt. Anlässlich der Versetzung soll der Bank-Chef ihr Gehalt doppelt so stark erhöht haben wie eigentlich vorgesehen.

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