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Welpen auf Schnupperkurs in der Stadt

Roland Bereuter mit Leonberger "Hunter vom Schloss Rio" auf dem Dornbirner Marktplatz.
Roland Bereuter mit Leonberger "Hunter vom Schloss Rio" auf dem Dornbirner Marktplatz. ©Hundefreunde Bregenzerwald
Welpenkurs der "Bregenzerwälder Hundefreunde in Dornbirn

Bregenzerwälder Welpen befanden sich auf Entdeckungsreise in Dornbirn

Dornbirn/Egg. Hunde sollen möglichst früh lernen, sich an verschiedenen Orten so zu bewegen, dass weder ihre Besitzer noch andere Menschen Probleme bekommen. Aus diesem Grund unternahm der Club für Hundfreunde Bregenzerwald aus Egg für die Teilnehmer des Welpenkurses einen Ausflug nach Dornbirn. Denn auf der Wiese beim Haus zu tollen ist etwas anderes, als in städtischer Umgebung gefahrlos unterwegs zu sein.

Für Roland Bereuter, Obmann des Vereins und erfahrener Hundetrainer, ist klar: ?Das Wichtigste ist, dass Hunde so früh wie möglich lernen, richtig zu gehorchen. Dann kommt es bei Begegnungen mit Menschen, die vielleicht Angst haben, kaum zu Problemen.?

Bei einem Ausflug in die Messestadt geht es natürlich besonders um die Begegnung mit vielen fremden Menschen oder auch mit anderen Hunden. Roland Bereuter kennt die Kniffe und Tricks, die auch einen unerfahrenen Welpen dazu bringen, sich möglichst direkt neben seinem Besitzer zu bewegen. Lob und ein Leckerli führen meist rascher zum Erfolg als grobe Reaktionen. Das übte die Gruppe in der Fußgängerzone, in einem Einkaufszentrum oder beim Überqueren der Straße und im Stadtpark wurden andere Passanten mit Hunden angetroffen.

Es galt unter anderem, hohe Treppen zu bewältigen und Fußbodengitter, für viele Welpen völliges Neuland. Auch das Defilee der einzelnen Welpen an ihren Hundekollegen vorüber erforderte allerhand Disziplin. Bei den meisten zeigten sich aber schon erfreuliche Erfolge aus den ersten Lektionen des Welpenkurses in Egg. Wer allerdings samt seinem Hund etliche Trainingsstunden versäumt hatte, musste öfter mit ansehen, wie das Jungtier auszubüchsen versuchte. Natürlich verhinderte das jeweils die Leine.

“Ich rate sowieso jedem Hundebesitzer bzw. -besitzerin, auf engen Wegstrecken bei Begegnungen mit anderen Leuten, mit Radfahrern usw. die Leine zu benutzen. Das gibt auch ängstlichen Menschen Sicherheit und sie bewegen sich angesichts des Hundes ruhiger”, rät Roland Bereuter. Und entlang stark befahrener Straßen kann mangelnder Gehorsam eines Hundes eine Gefahr für Mensch und Hund sein.

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