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Weiterhin Angst und Schrecken in Darfur

In der sudanesischen Krisenregion Darfur herrschen UN-Generalsekretär Annan zufolge weiterhin Angst und Schrecken. Die Regierung in Khartum müsse noch viel tun, um den Angriffen von Milizen ein Ende zu bereiten.

Hieß es im Monatsbericht Annans vom 23. Dezember an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, dessen Inhalt am Donnerstag bekannt wurde.

„Die groß angelegten Angriffe gegen Zivilisten gehen weiter. Frauen und Mädchen werden von bewaffneten Gruppen vergewaltigt. Noch mehr Dörfer werden niedergebrannt und Tausende werden aus ihren Häusern vertrieben“, erklärte Annan darin. Die sudanesische Regierung habe es bisher nicht geschafft, die Anführer der Milizen auszumachen.

Zudem bedeute ein Machtkampf unter den Rebellenführern, dass beide Seiten bei den Friedensverhandlungen weiterhin weit auseinander lägen. Ein Zustrom von Deserteuren aus dem Nachbarland Tschad habe in jüngster Zeit für eine Verschlechterung der Lage gesorgt.

In dem seit Februar 2003 schwelenden Darfur-Konflikt sind zehntausende Menschen getötet und mehr als zwei Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Die schwarzafrikanischen Einwohner der Bürgerkriegsregion werfen der Zentralregierung in Khartum Unterdrückung und die Unterstützung arabischer Reitermilizen vor.

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