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Weiterer Selbstmordanschlag in Falluja

Bei einem weiteren Selbstmordanschlag in der irakischen Stadt Falluja sind nach Angaben von „Al Jazeera“ sechs Zivilisten und der Attentäter ums Leben gekommen.

Der Sender berichtete, der Attentäter habe rund 100 Meter von der Hauptwache der irakischen Polizei in Falluja entfernt, nahe einer Schule eine Autobombe gezündet. Bei der Explosion seien drei weitere Menschen verletzt worden, hieß es.

Nach Polizeiangaben befand sich die Bombe in einem Auto, das vor dem Elektrizitätswerk der Stadt detonierte. Die Schule liegt 30 Meter davon entfernt. Die Schule war geschlossen, nach Polizeiangaben wurde in dem Gebäude aber eine Leiche gefunden. US-Truppen trafen 20 Minuten nach der Explosion am Tatort ein und riegelten das Gebiet ab. Fallujah liegt 65 Kilometer westlich von Bagdad. Bei einem Anschlag auf die Zentrale des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) und mehreren Polizeiwachen in Bagdad waren am Montag 42 Menschen ums Leben gekommen.

Das US-Militär hat nach der Anschlagsserie vom Montag in Bagdad zwei Journalisten festgenommen. Ein Kameramann von „Al Jazeera“ und ein Mitarbeiter der britischen Nachrichtenagentur Reuters würden im Zusammenhang mit „einer möglichen Mitwisserschaft in Hinblick auf einen Angriff“ vernommen, sagte ein Sprecher des US-Militärkommandos in Bagdad am Dienstag. Das „Al Jazeera“-Büro in Bagdad bestätigte die Festnahme des Mitarbeiters nach dem Anschlag auf eine Polizeiwache im Westen von Bagdad.

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