Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Weiterer Selbstmord bei France Telecom

Menschlichere Personalpolitik wird gefordert
Menschlichere Personalpolitik wird gefordert ©APA (epa)
Beim französischen Telefonanbieter France Telecom hat sich ein weiterer Mitarbeiter das Leben genommen. Der 48 Jahre Ingenieur habe sich in seinem Haus in der Bretagne erhängt, so das Unternehmen. Er sei vor einem Monat auf Rat eines Arbeitsmediziners krankgeschrieben worden. Es ist der 25. Selbstmord binnen 20 Monaten bei dem noch teilweise in Staatsbesitz befindlichen Konzern.

Erst am Dienstag wurde ein neuer Selbstmordversuch in letzter Minute verhindert. Die Gewerkschaften machen für die Serie den rasanten Unternehmensumbau verantwortlich, durch den viele Beschäftigte versetzt würden und die Arbeitsorganisation stark verändert werde.

Die Pariser Regierung hat Unternehmen mit Staatsbeteiligung unterdessen zu einer menschlicheren Personalpolitik aufgefordert. Firmen, zu deren Aktionären der Staat gehöre, müssten in diesem Bereich “vorbildlich” sein, forderte Wirtschaftsministerin Lagarde.

Sie rief die betroffenen Unternehmen auf, die Regierung über Pläne bei Umbauten im Personalbereich zu informieren. Sie müssten zudem Strategien entwickeln, um “verzweifelte oder gefährdete” Mitarbeiter zu identifizieren und die persönliche Situation der Beschäftigten bei der Arbeitsorganisation stärker berücksichtigen.

Zu den zahlreichen Unternehmen, an denen der französische Staat maßgeblich beteiligt ist, gehören der Autobauer Renault, der Stromerzeuger EdF, der Gasversorger GdF Suez, die Fluglinie Air France-KLM und die Eisenbahngesellschaft SNCF.

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Welt
  • Weiterer Selbstmord bei France Telecom
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen