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Weitere US-Republikaner bewerben sich um Präsidentenamt

Santorum will es wieder wissen und versucht es "klar und konservativ"
Santorum will es wieder wissen und versucht es "klar und konservativ"
Zwei weitere US-Republikaner haben ihre Bewerbung für das Präsidentenamt bekanntgegeben. Der Erzkonservative Rick Santorum gab sagte in Pennsylvania, er "habe eine kühne Vision für Amerika, die klar und konservativ ist".

“Wir müssen uns wieder in Amerika verlieben”, betitelte der frühere Gouverneur des Bundesstaats New York, George Pataki, der als zu liberal gilt, um reelle Chancen zu haben.

“Beste konservative Wahl”

“Mit Ihrer Hilfe und der Gnade Gottes können wir dieses Land verändern”, sagte Santorum. Er sei die beste konservative Wahl, um die “Maschine Clinton” zu besiegen, hieß es auf seiner Website in Anspielung auf seine Zeit als Senator während der Amtszeit von Präsident Bill Clinton. Der Katholik hat sich öffentlich gegen Homosexualität und Abtreibung ausgesprochen. “Als Präsident werde ich für den Grundsatz einstehen, dass jedes Leben zählt: das der Armen, der Behinderten und der Ungeborenen”, sagte er am Mittwoch. Santorum betont außerdem seine Herkunft aus einer Arbeiterfamilie und plädiert für eine Einheitssteuer sowie eine Abschaffung der Steuerbehörde IRS.

Kandidatur kommende Woche

Der Vater von sieben Kindern landete in den republikanischen Vorwahlen im Jahr 2012 auf dem zweiten Platz und unterlag schließlich Mitt Romney. Er wolle nun in die Fußstapfen jener Parteikollegen treten, die das Rennen nach einem zweiten Platz in den Vorwahlen in den darauffolgenden Wahlen gewannen: die ehemaligen Präsidenten George H. W. Bush sowie Ronald Reagan. Neben sechs offiziell kandidierenden Republikanern dürfte sich Santorum auch gegen Floridas Ex-Gouverneur Jeb Bush durchsetzen müssen, dessen Kandidatur in den kommenden Wochen erwartet wird.

Sehr liberal

Pataki will unter anderem die Zahl der Beamten verringern und im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat Truppen in den Irak schicken. Beobachter halten es allerdings für unwahrscheinlich, dass der 69-Jährige für seine Partei das Rennen machen wird. Der vierfache Vater gilt für republikanische Verhältnisse als sehr liberal. So unterstützt er das Recht auf Abtreibung und setzte sich als Gouverneur gegen die Diskriminierung von Schwulen und Lesben ein.

Bislang haben sieben Republikaner ihre Kandidatur angekündigt, zuletzt der erzkonservative Rick Santorum. Die Bekanntgabe der Kandidatur des früheren Gouverneurs von Florida Jeb Bush, dessen Sippe bereits zwei Präsidenten gestellt hat, wird in den kommenden Wochen erwarten. (APA)

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