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Weitere fremdenfeindliche Angriffe Südafrika

Die fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Südafrika haben sich nach Johannesburg auf die Stadt Durban an der Ostküste ausgeweitet. Nach Polizeiangaben vom Mittwoch ging in einem Vorort von Durban eine Gruppe von 200 Randalierern mit Flaschen und Holzstöcken bewaffnet auf die Straße. "Sie haben Gaststätten angegriffen, von denen sie glaubten, sie würden von Nigerianern betrieben", so die Polizei.

Bei den ausländerfeindlichen Gewalttaten in Johannesburg wurden seit vergangener Woche nach offiziellen Angaben mindestens 24 Menschen getötet. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) trieb die Gewalt 13.000 Menschen aus ihren Häusern. Viele Südafrikaner machen Flüchtlinge aus anderen afrikanischen Ländern für Arbeitslosigkeit und eine hohe Kriminalitätsrate verantwortlich. Die Gewalt der vergangenen Tage richtete sich besonders gegen Einwanderer aus dem verarmten Nachbarland Simbabwe.

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