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Weiter keine konkrete Spur der Grabräuber von Flick

Die Kärntner Polizei sucht weiterhin nach den Grabräubern, die vor zwei Wochen Sarg und Leichnam des vor zwei Jahren verstorbenen Milliardärs Friedrich Karl Flick aus dessen Mausoleum am Friedhof von Velden am Wörthersee gestohlen haben.

Hunderte weiße Kombis wurden in den vergangenen Tagen überprüft, nachdem eine Zeugin ein solches Auto und vier unbekannte Männer am Friedhof gesehen haben will. Die Suche nach dem Auto blieb bisher ebenso ohne Erfolg wie jene nach dem Sarg.

Es war heftig spekuliert worden, ob die Diebe Lösegeld für die sterblichen Überreste des Milliardärs verlangen würden. Bis dato ist laut Staatsanwaltschaft jedoch keinerlei Geldforderung bei der Familie eingelangt. Witwe Ingrid Flick will nun irgendwie wieder ins normale Leben zurückfinden.

Die Nachrichtenagentur AFP zitierte am Mittwoch aus einem Interview der kommenden Ausgabe der Illustrierten “Bunte”, in dem Ingrid Flick erklärt: “Wir versuchen jetzt in der Familie, so gut es geht, wieder zum Alltag zurückzukehren.” Die “schreckliche Tat” schwebe derzeit aber noch ständig über der ganzen Familie, die Ungewissheit sei “unerträglich”.

Der ehemalige Sicherheitschef der Familie, Oberst Alfred Rupf, erklärt indes, sollten die Leichendiebe Geld erpressen wollen, würden sie mit Sicherheit scheitern. In einem Interview mit dem am Donnerstag erscheinenden Magazin “News” sagt Rupf: “Sollte es überhaupt je zu einer Geldübergabe kommen, dann schauen dabei 100 Feldstecher zu.” Dies betreffe sowohl die Polizei als auch den privaten Sicherheitsapparat der Familie.

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