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Weitenjäger mit Pfeil und Bogen

Normalerweise gehen Österreichs Ski-"Adler" auf Weitenjagd. In Brand versuchten sich Andreas Goldberger und seine Nationalteam-Kollegen aus dem Skispringerlager drei Tage lang als "Jäger" mit Pfeil und Bogen.

Und das Bogenschießen war für Goldi, Andreas Kofler, Florian Liegl, Wolfgang Loitzl, Thomas Morgenstern, Christian Nagiller und Andi Widhölzl alles andere als ein Füller für den Trainingsalltag. „Es ist dem Skispringen nicht unähnlich”, sagt der neue Springer-Chef Alexander Pointner. „Die selbe Denkweise ist gefragt, der Ablauf schnell und das Erfolgserlebnis ist recht groß.” Auf die Idee kam der Coach, als er bei seinem Exkollegen Andi Beck im gleichnamigen Sporthotel urlaubte – mit seinen Athleten kehrte Pointner als Gast des Hauses zurück.

Beim „Bogenpoker” gewann die Gruppe von Andi Widhölzl knapp gegen jene von Goldberger – obwohl Coach Richard Schallert mit Heimvorteil jede Menge Sechser für Goldis Mannen herausschoss. „Das ist einmal etwas anderes und hat Spaß gemacht”, meinte der Vorarlberger Kotrainer der „Adler”. Seinem Landsmann Baltas Schneider traut er durchaus den Sprung ins Weltcupteam zu: „Baltas muss in eingen Bereichen noch exakter arbeiten, dann ist er in der Weltklasse dabei.”

Von Brand geht es weiter nach Oberstdorf. Auf den WM-Schanzen von 2005 wird bereits zum zweiten Mal das Fluggefühl getestet. Mit dem Sommer-GP war Pointner zufrieden: „Neun verschiedene Springer in den Top 15, je ein Sieg im Team- und Einzelbewerb – die Erfolge der Mannschaft stärken das Selbstvertrauen jedes Einzelnen.”

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