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Weitblick in jeder Hinsicht

Bregenz - Der Vorentwurf ist genehmigt, 2013 soll das neue Landesmuseum eröffnet werden.

Sechs Etagen, rund 2400 Quadratmeter Nettonutzfläche und in einer Reihe neben dem Kunsthaus und dem Landestheater am Bregenzer Bodenseeufer stehend – das sind die Eckdaten für das neue Landesmuseum, das im Frühjahr 2013 eröffnet werden soll. Nach einem Wettbewerb, aus dem, wie berichtet, vor einem Jahr die Vorarlberger Architekten Cukrowicz und Nachbaur als Sieger hervorgingen, hat die Baukommission den überarbeiteten Vorentwurf gestern angenommen. Hochbaulandesrat Dieter Egger bezifferte die Baukosten mit 37 Millionen Euro, für Landesstatthalter und Kulturreferent Markus Wallner ist das eine „Investition in die Köpfe”. Der Baukörper selbst, der sich als Kubus über das bisherige Gebäude der Bezirkshauptmannschaft stülpt und dessen geschützte Fassade an der Seeseite bewahrt, nimmt die Besucher im Inneren mit auf einen Rundgang, der um ein helles Atrium führt. Die Raumhöhen der fünf überirdischen Etagen waren bis zuletzt Diskussionspunkt. Inzwischen hat man zu großzügigen Lösungen gefunden.

Geschichtsparcour

Museumsdirektor Tobias Natter will anhand ausgewählter Objekte einen Geschichtsparcour anbieten, an den sich jeweils thematische Ausstellungen anschließen. Zentrale Museumsaufgaben wie das Dokumentieren, Sammeln und Erforschen werden dahingehend ausgebaut, dass von einem „Kompetenzzentrum” für die regionale Kunst- und Geschichte gesprochen werden kann. Schwerpunkte sind dabei die Angelika-Kauffmann-Sammlung oder die mittelalterliche Kunst. Was die zeitgenössische Kunst betrifft, will man Weitblick und Lebendigkeit bewahren und von einer starren Schausammlung Abstand nehmen. Die Gestaltung des Vorplatzes obliegt der Stadt Bregenz, die Fassade zum Kornmarkt hin, die das Stadtbild ebenfalls prägt, besticht mit locker angeordneten Fenstern, ist im Detail aber noch nicht geplant.

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