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Weiße Südafrikaner wegen Mordes verurteilt

In einem Aufsehen erregenden Prozess sind zwei weiße Südafrikaner wegen Mordes an einem schwarzen Jugendlichen zu 18 Jahren Haft verurteilt worden.

Die Jury in Pretoria hatte die Rugbyspieler Riaan Botha und Ben Korff Mitte April für schuldig befunden, den jungen Wilderer Tshepo Matloha im März vergangenen Jahres brutal umgebracht zu haben.

Richter Bernard Ngoepe nannte das Verbrechen am Donnerstag „scheußlich und unnötig“. Es sei kaum möglich, „gefühlloser mit einem Menschen unzugehen.“ Einer der Täter habe auf Matlohas Kopf herumgetrampelt, der andere sei auf die Brust des 19-jährigen Opfers gesprungen. Nach der Urteilsverkündung versuchte einer der Angeklagten, die Staatsanwältin anzugreifen und fragte sie, ob sie „jetzt froh“ sei.

Die Ermordung Matlohas hatte damals heftige Unruhen und anti-weiße Demonstrationen provoziert. Der Staatsanwaltschaft gelang es laut Gericht jedoch nicht, einen rassistischen Hintergrund nachzuweisen. Die beiden Angeklagten müssen mindestens zwei Drittel ihrer Strafe absitzen, bevor sie Antrag auf vorzeitige Haftentlassung stellt können. Drei weitere weiße Angeklagte wurden freigesprochen.

Zudem verhängte das Gericht eine weitere vierjährige Freiheitsstrafe gegen Botha und einen weiteren Komplizen, weil sie Spuren vertuschen wollten. Gemeinsam hatten sie Matlohas Leiche in einem krokodilverseuchten See versenkt. Eine Woche später wurde sie dort geborgen.

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