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Weihnachtsgeschäft unterschiedlich

Für das diesjährige Weihnachtsgeschäft sei es schwer, ein einheitliches Bild zu zeichnen, so der Luxus-Strumpfkonzern Wolford.

Der Vorarlberger Luxus-Strumpfkonzern Wolford bleibt nach den über den Analysten-Erwartungen liegenden Ergebniszahlen für das Halbjahr bei seinem Ziel, im Gesamtjahr 2002/03 auch das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in die schwarze Zahlen zu drehen. “Wir werden das, was wir im ersten Halbjahr geschafft haben im zweiten Halbjahr fortsetzen“, sagte Wolford-Chef Fritz Humer am Mittwoch zur APA.

Die Analysten hatten zwar eine Reduktion der Verluste erwartet, hatten das Betriebsergebnis (EBIT) allerdings noch negativ prognostiziert. Tatsächlich fiel es mit 800.000 Euro leicht positiv aus.

Grund für die Entwicklung sind nach Angaben von Humer vor allem Einsparungen im Personalbereich, sowohl in der Zentrale in Bregenz als auch bei den Tochtergesellschaften. „Wolford ist zwar weiter von der allgemeinen Stimmung im Handel abhängig, durch die Restrukturierungen sind wir aber schlank und beweglich geworden“, so Humer.

Für das diesjährige Weihnachtsgeschäft sei es schwer, ein einheitliches Bild zu zeichnen. Während das Kaufhaus-Geschäft generell weniger gut laufe, meldeten einzelne Boutiquen Rekorde. Sorgenkind bleibt auch für den Strumpfkonzern Deutschland, wo der gesamte Handel heuer mit den größten Umsatzrückgängen seit 1945 kämpft.

Im Frühjahr startet Wolford mit der Auslieferung der neuen Sportlinie. Die Kollektion, die von der Modeschule St. Martin gestaltet wurde und aus einem völlig neuen Material besteht soll laut Humer nicht in Konkurrenz zu Nike & Co stehen. Die – vorerst 13 – nahtlos gestrickten Modelle sollen nicht nur für Fitnessstudios sondern auch außerhalb geeignet und ab Sommer in den Geschäften sein. Verkauft werden sie voraussichtlich nicht nur in den Wolford-Boutiquen und Shops sondern auch in Sporthäusern.

Die Restrukturierungen beim Strumpfkonzern sollen auch im kommenden Jahr weitergehen, so Humer. „Wo es möglich ist, durch strukturelle Veränderungen Kostenpositionen zu reduzieren, werden wir dies tun“, kündigt er an. So sei etwa die Deutschland-Mannschaft von München nach Bregenz übersiedelt worden.

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