Weichen für Dorfzentrum gestellt

Der Pfarrbongert soll mit einem neuen Gemeindezentrum verbaut werden.
Der Pfarrbongert soll mit einem neuen Gemeindezentrum verbaut werden. ©Hronek
Pfarrbongert Thüringen

Thüringer Gemeindevertretung stimmt mehrheitlich einem Grundtausch im Zentrum zu.

AMP Mit dem Erwerb des Walter-Areals hat die Gemeindevertretung den ersten Schritt zu einer Dorfzentrumsbebauung gesetzt. Mit einem Grundtausch des 4.236 Quadratmeter großen Pfarrbongerts gegen 4.681 Quadratmeter aus dem Tscholl-Areal an der Hilti-Straße zuzüglich 50.000 Euro Ablöse sind nun für das geplante Zentrum mit Einkaufsmarkt, Kindergarten, Betreutem Wohnen und andere Einrichtungen die Weichen gestellt. Zukunftslösungen braucht es auch für die Gemeindeverwaltung und die Feuerwehr, die derzeit wegen Platzmangel in Container “aussiedelt”. Für Bürgermeister Harald Witwer kann jetzt zumindest der Planungsprozess beginnen. Der Grundtausch löst in der Gemeindevertretung eine emotionale Debatte zum Grundpreis und der Bewertung der beiden Grundstücke aus. Der Pfarrbongert ist in Besitz der Pfarre, die ihre Pfründe wirtschaftlich vermarkten will. Der Grundpreis von 226 Euro sei zu dem, was man für das Walter Areal bezahlt habe, angemessen und “ausverhandelt”, argumentierten Bürgermeister Harald Witwer und Franz Haid, der die Interessen der Pfarre vertrat. Schließlich stimmte die Gemeindevertretung mehrheitlich mit 16:5 dem Grundtausch zu. Für einen eventuellen Gehsteig entlang der Hilti-Straße behält sich die Gemeinde einen Grünstreifen vor.

Trainingsplatz mit Auflagen

In einer ersten Tranche wurden von der Gemeindevertretungssitzung bereits 598.000 Euro für die Errichtung des Trainingsplatzes im Auwald genehmigt. Nachdem nun alle Auflagen des Naturschutzes und der Wasserwirtschaft bekannt sind, wurde die Endfinanzierung mit 981.896 Euro netto festgelegt. Nicht inkludiert sind hier die Eigenleistungen des Fußballclubs für die Errichtung des Klubheimes. “Hier hat man sich auf eine Minimal-Infrastruktur geeinigt”, macht Bürgermeister Harald Witwer aufmerksam. Mit der Auflage zum Einbau einer Schutzfolie und er Ableitung der Oberflächenwässer in Retentionsbecken mit Filtern kann nun auch ein verfüllter Kunstrasen aufgebracht werden. “Bei optimalen Pflegebedingungen rechnet man mit einer Haltbarkeit von 12 bis 15 Jahren”, gibt Sportplatzexperte Robert Friedrich Wolf Vorgaben für eine entsprechende Wartung. Über die zu erwartenden Folgekosten soll eine Expertise eingeholt werden. Gebaut wird eine Spielfläche von 60 mal 120 Metern. Derzeit sind rund 15 Prozent Fördermittel des Landes in Aussicht gestellt. Betrieben wird der Sportplatz steuertechnisch über einen Betrieb gewerblicher Art (BgA).Bei der Finanzierung durch die BgA, der Infrastruktur und der Einrichtung eines Baukontos stimmten die Grünen dagegen. Zustimmung gab es von den drei Grünmandataren bei der Umzäunung, der Erschließung und zur Flutlichtanlage (2:1)

Gemeindeamt,Thüringen, Austria

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