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WEF: Kurz trifft Internetbosse von Apple & Co.

Tim Cook und Sebastian Kurz
Tim Cook und Sebastian Kurz ©APA
Kanzler Kurz spricht beim Weltwirtschaftsforum in Davos mit Internetbossen von Apple, Facebook, Uber bis Alibaba.
Keine US-Delegation in Davos

Bundeskanzler Kurz und Außenministerin Kneissl werden sich diese Woche in die WEF-Gäste einreihen. Beide sind am Mittwoch und Donnerstag in Davos. Kurz nimmt am Donnerstagvormittag gemeinsam mit Merkel und den Präsidenten Ruandas, Paul Kagame, und Südafrikas, Cyril Ramaphosa, an einer Podiumsdiskussion zu Europa und Afrika teil und hält danach auch eine Rede.

Treffen mit Internetbossen

Außerdem trifft er die Chefs von Apple (Tim Cook), SAP (Bill McDermott), Alibaba (Jack Ma), Uber (Dara Khosroshahi), Novartis (Vasant Narasimhan) und ABB (Ulrich Spiesshofer) sowie die Facebook-Topmanagerin Sheryl Sandberg.

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“Dunkle Wolken” trüben Konjunkturaussichten

Das Weltwirtschaftsforum (WEF) sieht die globale Konjunktur schwerwiegenden Bedrohungen ausgesetzt. “Das globale Wachstum verlangsamt sich, es gibt viele dunkle Wolken da draußen”, sagte WEF-Präsident Borge Brende der “Süddeutschen Zeitung” (Montagausgabe). Er sprach von “geopolitische Verwerfungen, die die Welt vergiften”. Es gebe zudem kaum Spielraum der Notenbanken gegenzusteuern.

Ferner könnten die Regierungen nicht mehr mit höheren Staatsausgaben reagieren. “Deutschland und Norwegen könnten sich vielleicht noch höhere Staatsausgaben leisten, aber fast alle anderen Länder sind doch überschuldet”, ergänzte der frühere norwegische Außenminister laut Vorabbericht. Ferner gebe es große Herausforderungen in China, wo sich die Konjunktur abkühlt. “Es besteht die vage Hoffnung, dass wir noch zwei bis drei Jahre mit Wirtschaftswachstum vor uns haben, vorausgesetzt, es gibt keine größeren geopolitischen Zwischenfälle oder einen Handelskrieg”, prognostizierte Brende für die Weltwirtschaft.

Ohne Trump und Macron

Am Dienstag beginnt das WEF-Treffen der internationalen Finanzelite im schweizerischen Davos. Es ist heuer nicht so hochkarätig besetzt wie zuletzt. Aus dem Kreis der sieben größten Industrienationen sind nur drei Regierungschefs vertreten, darunter die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Fehlen werden US-Präsident Donald Trump, der wegen des Haushaltsstreits in Washington seine Teilnahme abgesagt hat, sowie sein französischer Amtskollege Emmanuel Macron, der durch die Protestbewegung der “Gelben Westen” unter Druck steht.

Brende hatte 2017 die Verantwortung für das Weltwirtschaftsforum (WEF) von Gründer Klaus Schwab übernommen. Er rechtfertigte die Veranstaltung gegen alle Kritik und trotz der Absage wichtiger Teilnehmer. “Wenn Menschen sich physisch treffen, ist das immer sehr wichtig. Auch in der digitalen Welt ist das unverzichtbar, persönliche Kontakte sind immer ein Eisbrecher.”

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