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Wasserbüffel, hoher Besuch und authentischer Unterricht

Ministerin Elisabeth Köstinger, LR Christian Gantner und GASCHT-Schuldirektorin Nicole Okhowat-Lehner
Ministerin Elisabeth Köstinger, LR Christian Gantner und GASCHT-Schuldirektorin Nicole Okhowat-Lehner ©Andrea Fritz-Pinggera
Bundesministerin Elisabeth Köstinger und Landesrat Christian Gantner besuchten mit GASCHT-SchülerInnen den Heldernhof in Höchst. 
Gascht Heldernhof

Die Bundesministerin für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus Elisabeth Köstinger nutzte anlässlich ihrer Teilnahme beim „Vorarlberger Alpenwirtschaftstag“ mit Landesrat Christian Gantner vergangene Woche

die Möglichkeit, die neue Tourismusausbildung GASCHT kennenzulernen.

Die Gastgeber Schule für Tourismusberufe – GASCHT – hat sich der Regionalität verschrieben und verarbeitet möglichst regionale Produkte der Vorarlberger Landwirtschaft. Dazu ging es direkt in einen besonderen GASCHT-Partnerbetrieb: Bernd Gerer vom Heldernhof in Höchst lud zur Mozzarella-Herstellung aus Büffelmilch. Der junge innovative Landwirt hält 42 Wasserbüffel und produziert neben Ländle-Mozzarella auch Salami und Kaminwurzn aus Büffelfleisch.

Gelebte Regionalität

Schuldirektorin Nicole Okhowat-Lehner begrüßte den prominenten Besuch und erläuterte kurz das Konzept der GASCHT: Der Mensch steht im Mittelpunkt, Nachhaltigkeit und Regionalität werden gelebt. Von Anfang an wurde bei der Ausbildung Wert auf eine natursensible und erlebnisorientierte Ausbildung gelegt. Ganz unter dem Motto – Wissen wird dort abgeholt, wo es entsteht – stellten die GASCHT-SchülerInnen – in echter Handarbeit – ihren „eigenen“ Mozzarella her und ließen die Ministerin an ihrem Wissen teilhaben. LR Christian Gantner und Elisabeth Köstinger gingen im Zuge einer Hofführung auch auf Tuchfühlung mit den Wasserbüffeln. LR Christian Gantner: „Die GASCHT ist ein tolles Beispiel, wie eine Kooperation von Landwirtschaft, Hotellerie und Schule gelingen kann“.

Über die GASCHT:

Die GASCHT – Gastgeberschule für Tourismusberufe“ – ist eine vielseitige, moderne und österreichweit einzigartige Ausbildung. Der Besuch dieser modernen Privatschule ist kostenlos. Unterrichtet wird derzeit an den Schulstandorten Bludenz, Hohenems und Bezau. Die Landesregierung will in Hohenems ein neues Schulzentrum für den Tourismus errichten, das für die Ausbildung im Rahmen der GASCHT als auch für die Landesberufsschule dient. Der geplante Neubau am Standort Hohenems ermöglicht eine enge Zusammenarbeit mit dem Bäuerlichen Schul-und Bildungszentrum und soll Synergieeffekte zwischen Landwirtschaft und Tourismus erlebbar machen. Die Praxis holt man sich in ausgewählten Gastronomie- und Hotellerie-Betrieben. Die GASCHT kombiniert Schule und Praxis und das Lernen bei externen Bildungspartnern – spannende Module wie Jungsommelier, Käsekenner, Food-Fotografie oder Knigge-Akademie sowie Auslandspraktika, Lernen auf Weingütern etc. ergänzen den Lehrplan.

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