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Wasserballer auf den Spuren des Vaters

Nach etlichen Jahren geht wieder ein Staatsmeistertitel im Wasserball ins Ländle! Zwar nicht direkt durch eine Mannschaft, aber indirekt durch die Hengl-Brüder aus Dornbirn.

Die beiden schafften heuer mit dem WBC Tirol das Double und holten sowohl den Staatsmeister- als auch den Cuptitel.

Nach 2004 ist dies bereits der zweite Staatsmeistertitel für Bernhard Hengl, der wegen des Sports bereits seit etlichen Jahren in Innsbruck lebt. „In diesem Jahr haben wir, im Gegensatz zu den anderen Vereinen, vermehrt auf Eigenbauspieler gesetzt. Dieser Weg hat sich rentiert, da wir eine junge Truppe geworden sind, in der jeder für jeden kämpft. Das wird auch im Nationalteam bestätigt, da wir acht von 13 Spielern stellen”, verrät der Jus-Student das Erfolgsgeheimnis seines Teams.

Seinen jüngeren Bruder Jakob zog es vergangenen Herbst ebenfalls nach Innsbruck. Der 23-Jährige schien eine der passenden Verstärkungen für die Innsbrucker gewesen zu sein, damit es nach drei Jahren wieder zum Titel für die Tiroler reichte.

Der Papa war’s

Durch Vater Johannes, der mit dem ASV Wien ebenfalls einmal den Meistertitel holte, fanden die beiden vor 17 Jahren zum Sport, der sie seit dem nicht mehr losgelassen hat. „Wir reden viel mit unserem Vater über den Sport, da er ja immer noch eng mit Wasserball als Schiri und als Präsident der Dornbirner verbunden ist“, freut sich Bernhard auch über die notwendige Unterstützung und Begeisterung seiner Eltern. „Wir trainieren um die 20 Stunden pro Woche. Meist am Morgen ein Frühtraining und am Abend stehen eineinhalb Stunden Krafttraining und zusätzlich knapp zwei Stunden Wassertraining auf dem Programm. Da bleibt neben dem Studium nicht mehr viel Zeit, um Geld zu verdienen. Darum sind wir auch sehr froh, dass unsere Eltern so hinter uns stehen”, meint Jakob Hengl, der hin und wieder aber auch mal von seinem älteren Bruder motiviert werden muss. “Da ist es ein großer Vorteil, dass wir zusammen wohnen. Wenn ich mal keine große Lust aufs Training habe, ist ja immer noch Bernhard da, der mir gut zuredet”, gesteht der Wirtschaftsstudent schmunzelnd.

Turnier in Bregenz

Nun erstmal steht für die beiden Heimaturlaub in Dornbirn an, bevor die Hengl-Brüder am 28./29. Juli beim Militurnier in Bregenz mit dem WBC Tirol wieder im Einsatz sind und zum vierten Mal en suite den Turniersieg holen wollen.

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