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Washington: Weitere Zeugen vor 9/11-Ausschuss

Der US-Untersuchungsausschuss zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 hört weitere ranghohe Zeugen an: Justiz- minister Ashcroft, Janet Reno und Ex-FBI-Direktor Louis Freeh.

Ex-FBI-Direktor Louis Freeh verteidigte vor der Anhörung die Rolle der US-Bundespolizei. Am Mittwoch sagen CIA-Chef Tenet und sein FBI-Kollege Robert Mueller unter Eid aus.

Freeh hat seine frühere Behörde verteidigt. Die Ermittler der US- Bundespolizei hätten „alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel benutzt“, um Terroristenführer Osama bin Laden zu fassen und Anschläge auf die USA zu verhindern, sagte Freeh in der „Washington Post“. Das FBI und der Auslandsgeheimdienst CIA hätten Bin Laden und dessen Terrornetzwerk El Kaida bereits ein Jahr vor den Anschlägen vom 7. August 1998 gegen die US-Botschaften in Afrika beobachtet. Die Ermittler des FBI hätten jeden Hinweis gründlich untersucht und auch in zahlreichen Fällen Anschläge auf die USA verhindern können.

Der Ausschuss soll klären, ob die US-Behörden die Terroranschläge vom 11. September hätten verhindern können und wie ähnliche Anschläge in Zukunft ausgeschlossen werden können. Die bisherigen Erkenntnisse des Gremiums brachten die Regierung von Präsident Bush in Bedrängnis. Demnach war Bush offenbar bereits vor dem 11. September über die Gefahr von El-Kaida-Anschlägen in den USA informiert.

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