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Was die Ländle-Amerikaner über die US-Präsidentenwahl denken

Zwischen Österreich und den USA: Fotograf Maurice Shourot
Zwischen Österreich und den USA: Fotograf Maurice Shourot ©VOL.AT/Markus Sturn
Bregenz, Dornbirn, Götzis – Am Dienstag wählen die Vereinigten Staaten von Amerika einen neuen Präsidenten. Was denken die Ländle-Amerikaner über das Duell zwischen Barack Obama und Mitt Romney? Wir haben nachgefragt.
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Maurice Shourot lebt seit 20 Jahren in Vorarlberg. Einst brachte ihn die Liebe ins Land. Die Beziehung von damals ist zwar längst Geschichte – Maurice ist aber immer noch hier. Und leitet höchst erfolgreich sein eigenes Fotostudio in Dornbirn.

Obama als geringeres Übel

Seine amerikanische Staatsbürgerschaft hat der 46-Jährige nie abgelegt. Die Entwicklungen in seinem Geburtsland verfolgt er daher immer noch mit höchstem Interesse. Maurice hat seinen Stimmzettel bereits vor einer Woche abgegeben. Gestimmt hat er für den Amtsinhaber – nicht, weil er voll von dessen Politik voll überzeugt wäre. Sondern weil er ihn für das geringere Übel hält als seinen Herausforderer Mitt Romney.

Wahl ein „no-brainer“

Rebecca Gu arbeitet als Sprachassistentin am BORG Götzis. Auch sie hat Obama gewählt – und zwar ohne sich lange darüber den Kopf zu zerbrechen. Der amtierende Präsident war für die 22-Jährige einfach die logische Wahl. Ein „no-brainer“ nennt man das in Amerika umgangssprachlich – etwas, das keiner weiteren Überlegung bedarf. Rebecca ist schlicht von der Richtung überzeugt, in die Obama das Land führt. Für die zweite Amtszeit des Präsidenten erwartet sie sich, dass er den Kurs hält, den er bereits eingeschlagen hat – insbesondere im Bereich der Sozialpolitik.

Romney würde Rückschritt bedeuten

Ähnlich sieht das Catherine Cheney, Sprachassistentin an der HAK Bregenz. Auch sie kann sich eher für Obamas Politik begeistern. Sollte dennoch Romney gewählt werden, sei das als Rückschritt zu werten. Dann würde nämlich genau jene Form republikanischer Politikgestaltung wieder aufleben, die Amerika schon einmal in den Schlammassel geführt hat. Konkret meint sie damit die Rezession des Jahres 2008, aber auch die Kriege im Nahen Osten. Und das gelte es zu verhindern. (MST)

Ländle-Amerikaner zur Wahl 2012

 

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