Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Warten auf Gutachten

Die Zukunft des ehemaligen Autobahnzollamts liegt weiter in der Schwebe.
Die Zukunft des ehemaligen Autobahnzollamts liegt weiter in der Schwebe. ©Andreas Boschi

In der Causa Autobahnzollamt ist nun Projektentwickler Rhomberg am Zug.

Hörbranz. In der Frage der Nachnutzung des vormaligen Autobahnzollamts warten die Gemeinde und die Anrainer-Gruppe weiter auf die von Rhomberg Bau angekündigten Expertisen. “Die Gutachten sind in der Finalisierung und werden voraussichtlich noch im Jänner dem Land zur strategischen Umweltverträglichkeitsprüfung übergeben”, teilte Joachim Nägele, Leiter der Projektentwicklung von Rhomberg, auf Anfrage mit. In diesem Schritt wird die die Planung einer umfassenden Prüfung unterzogen. Unter anderem wird das Projekt hinsichtlich Lärm, Lufthygiene, Landschafts- und Artenschutz abgeklopft: “Da wird alles abgedeckt, was vorstellbar und auch nicht vorstellbar ist”, so Nägele, “Wir werden die Unterlagen nach der Einreichung beim Land auch dem Bürgermeister zur Verfügung stellen.” Der Dialog mit der Gemeinde und den Anrainern, die sich wie berichtet gegen das Zufahrtskonzept zur Wehr setzen, soll dann nach dem Abschluss des offiziellen Berichts des Landes fortgesetzt werden: “Das wird ungefähr vier bis fünf Wochen dauern. Wir sind der Meinung, dass ein Gespräch vorher nicht wirklich Sinn macht. Solange kein Bericht von einer neutralen Stelle vorliegt, befürchten wir, dass keine sachliche Diskussion möglich ist.”

Verkehrskonzept

Parallel dazu prüft Rhomberg auch die alternative Verkehrslösung der Anrainer-Gruppe. Wie berichtet, legten die Anwohner Ende November einen eigenen Vorschlag vor, der ohne den umstrittenen Amerikaweg auskommt und stattdessen die Autobahnausfahrt Lindau in die Planung einbezieht. Damals zeigte sich Nägele kritisch: “Eine detaillierte Stellungnahme zum Erschließungsentwurf der Anrainer kann erst nach eingehender Prüfung durch die Sachverständigen und Planer erfolgen. Auf den ersten Blick erscheint uns der vereinfachte Ansatz der Themenverlagerung nach Deutschland allerdings fragwürdig.” Wie sieht die Sachlage heute aus? “Wir haben Gespräche mit verschiedenen Stellen geführt”, gibt sich Nägele bedeckt, “Die offiziellen Ergebnisse der Prüfungen liegen mir noch nicht vor. Insofern kann ich nichts anderes sagen als zuletzt.” AB

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Hörbranz
  • Warten auf Gutachten
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen