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Warnung vor Rückkehr nach New Orleans

Die Metropole New Orleans hat den Hurrikan "Gustav" glimpflich überstanden. Der Wirbelsturm hat inzwischen über Land weiter an Kraft verloren und wurde zum Tropensturm herabgestuft.

Bürgermeister Ray Nagin warnte dennoch die Menschen am Dienstag davor, zu schnell in die Stadt zurückzukehren, wie der örtliche Fernsehsender WDSU berichtete.

Gefahr drohe unter anderem von zerstörten Stromleitungen. Die Behörden fürchteten außerdem, dass doch noch einige Dämme dem Hochwasser nachgeben könnten. Bevor die rund zwei Millionen Flüchtlinge nach New Orleans und in die Küstenregionen zurückkehren, soll zunächst die Infrastruktur wiederhergestellt werden. Alle 30 Österreicher, die in New Orleans registriert sind, haben sich gemeldet. Sie sind wohlauf und in Sicherheit, berichtete Peter Launsky-Tieffenthal, Sprecher des österreichischen Außenministeriums, am Dienstag der APA.

Die nächtliche Ausgangssperre in der Stadt blieb am Dienstag zunächst in Kraft. Insgesamt hat der Wirbelsturm nach Medienangaben sieben Menschen das Leben gekostet. Vier von ihnen kamen bei einem Verkehrsunfall im Bundesstaat Georgia ums Leben, als sie vor “Gustav” fliehen wollten. Der Sturm verursachte außerdem schwere Sachschäden. Die Schadenshöhe ist jedoch noch nicht bekannt.

Unterdessen wurde im Osten der Karibik Tropensturm “Hanna” am Montag zum Hurrikan hochgestuft. Nach Berechnungen der Meteorologen steuert er auf die US-Küste zwischen Florida und South Carolina zu. Darüber hinaus bewegt sich im Atlantik Tropensturm “Ike” auf die Karibikinseln zu. Die Meteorologen schließen nicht aus, dass auch er sich zum Hurrikan entwickeln könnte.

Die schwindenden Gefahren durch “Gustav” ließen am Dienstag in den USA die Ölpreise weiter sinken. Viele der US-Öl-Förderanlagen im Golf von Mexiko waren vorübergehend geräumt worden.

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