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Warnstreiks im Tarifkonflikt haben begonnen

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Mit kurzfristigen Arbeitsniederlegungen und Kundgebungen wollen die Gewerkschaften vor der nächsten Tarifrunde für die 700.000 Beschäftigten den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. 

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und die Tarifunion des Beamtenbundes dbb fordern acht Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro im Monat. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) hat dies als unakzeptabel zurückwiesen.

Am 14./15. Februar kommen die Tarifparteien in Potsdam zur dritten Verhandlungsrunde zusammen. Sollte die TdL dann immer noch kein Angebot vorlegen, werde es zu einer Urabstimmung über einen Streik kommen, kündigte der ver.di-Tarifexperte Achim Meerkamp an.

Mit Unterrichtsbeginn legten die Lehrer an den Schulen in Sachsen ihre Arbeit nieder. Auch in Mecklenburg-Vorpommern waren Warnstreiks an den Schulen geplant. In Ostdeutschland sind anders als im Westen viele Lehrer nicht Beamte, sondern Angestellte und dürfen deshalb streiken.

Bereits am Morgen hatten knapp 150 Mitarbeiter des Sächsischen Staatsbetriebs Immobilien- und Baumanagement, der Oberfinanzdirektion und des Landesamts für Finanzen für zwei Stunden die Arbeit niedergelegt.

In Niedersachsen waren Beschäftigte von Kliniken, Feuerwehr, Polizei und Verwaltungen zu einer Demonstration während der Arbeitszeit in Hannover aufgerufen. Bei einer Demonstration am Mittag wurden dort mehrere tausend Teilnehmer erwartet.

In einem separat geführten Tarifkonflikt bei den bayerischen kommunalen Verkehrsbetrieben wurde am Morgen in den Großstädten des Landes der öffentliche Nahverkehr weitgehend lahmgelegt. Mit Beginn der Frühschicht legten nach Angaben der Gewerkschaft ver.di um 3.30 Uhr Beschäftigte der Verkehrsbetriebe in München, Nürnberg, Fürth, Erlangen, Augsburg, Regensburg, Bamberg und Landshut die Arbeit vorübergehend nieder.

U-und Straßenbahnen in Bayern blieben in den Depots. In der Landeshauptstadt München kam der Verkehr laut Polizei streckenweise zum Erliegen, nachdem viele Berufspendler auf das Auto umgestiegen waren. Behinderungen wurden auch aus anderen Städten gemeldet, Taxi- Zentralen waren überlastet. Die Gewerkschaften fordern für die rund 6500 Beschäftigten bei den kommunalen Verkehrsbetrieben in Bayern 9,5 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 250 Euro.

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