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Walser forciert Feuerwehrtechnik

Rankweil - Erst letzten Dezember hatte der Rankweiler Fahrzeugbau-Spezialist Walser die insolvent gewordene Marte Feuerwehrfahrzeuge GmbH in Weiler übernommen.

Statt wie geplant erst 2009 siedelt die neue Tochter Walser Feuerwehrtechnik GmbH aber schon heuer ans Walser-Firmengelände nach Rankweil: Heute Freitag erfolgte der Spatenstich für die 5 Mill. Euro-Investition, mit der die Schaffung 15 zusätzlicher Arbeitsplätze verbunden sein wird.

„Wir haben nämlich in diesem halben Jahr schon sehr erfolgreich Aufträge akquiriert, waren auf Fachmessen vertreten, knüpften Kontakte bis in den arabischen Raum. Die nunmehrige Investition – die umfassendste unserer Firmengeschichte – wird nicht nur unser Geschäftsfeld Feuerwehrtechnik ankurbeln, es wird hier – gemeinsam mit schon bestehenden Strukturen wie dem größten Lackierzentrum im Land – ein für Vorarlberg einzigartiges Technologiezentrum für Fahrzeugbau entstehen. Wir schreiben heute also einen denkwürdigen Tag für Walser wie für das Vorarlberger Feuerwehrwesen.“ Das bekräftigten anlässlich des Spatenstichs Firmenchef Gerhard Rauch und der kaufmännische Leiter Prok. Pius Nachbaur.

Wie die Firmenspitzen betonten, wird im hier entstehenden, eigentlich für ganz Österreich einzigartigen Technologie- und Kompetenzzentrum für Fahrzeugbau und Feuerwehrtechnik, in dem das Knowhow von Walser und Marte gebündelt ist, sowohl Internationalisierung wie Regionalisierung praktiziert. „Wir brauchen die internationale Perspektive, um entsprechende Auslastungsvolumina sicherzustellen. Wir brauchen die Region, aus der wir unsere Fachkräfte von morgen rekrutieren – mit demnächst 39 Lehrlingen nehmen wir die Verantwortung für die Sicherung des Spezialistennachwuchses absolut ernst“, verwiesen Rauch und Nachbaur auf die schon jetzt weit über den aktuellen Anlass hinaus angedachten Expansionsschritte. So soll u. a. im klassischen Fahrzeugbau die Produktionskapazität verdoppelt, soll auch das jetzt schon Maßstäbe setzende Lackierzentrum erneut erweitert werden.

Wirtschafts-Landesrat Manfred Rein würdigte, dass sich bei Walser „die Praktiker unserer Feuerwehren und jene vom Fahrzeugbau zur Optimierung von Neuentwicklungen zusammen finden – den Nutzen zieht ganz Vorarlberg in Form höchster Sicherheits- und Zuverlässigkeits Standards.“ Bürgermeister Hans Kohler attestierte der Fa. Walser, verlässlicher Pfeiler einer robusten Rankweiler Wirtschaft sowie ein Vorbild in Sachen Lehrlingsausbildung und Jugendbeschäftigung zu sein.

Facts zur neuen Produktionshalle

  • Investitionsvolumen: 5 Mill. Euro
  • Neu geschaffene Arbeitsplätze: 15 (neben 40 von Marte übernommenen Mitarbeitern)
  • Hallenmaße: 105 x 30 Meter (über 3000 m2)
  • Fertigstellung geplant: im herbst 2008
  • Walser beschäftigt in der Gruppe 215 MitarbeiterInnen.
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